Aktualisiert 17.09.2007 10:34

Bussen in die eigene Tasche?

Die Kantonspolizei Zürich hat heute einen Assistenten der Stadtpolizei festgenommen. Beim Mann, der unter anderem für das Verteilen von Verkehrsbussen zuständig war, werden Vermögensdelikte vermutet.

Vorsorglich wurde die Person durch das Kommando der Stadtpolizei Zürich per sofort freigestellt. Die Festnahme des PAD-Angehörigen erfolgte wegen des Verdachts auf Vermögensdelikte. Das Ermittlungsverfahren führt die Kantonspolizei Zürich.

Angesichts der aktuellen Sachlage hat die Stadtpolizei Zürich den Angeschuldigten im Sinne einer vorsorglichen Massnahme per sofort freigestellt und gleichzeitig ein internes Administrativverfahren eingeleitet.

Aus ermittlungstaktischen Gründen gibt die Polizei in diesem Verfahren derzeit keine weiteren Auskünfte. Eine weitere Information erfolgt erst nach Abschluss des Beweisverfahrens.

Der Polizeiliche Assistenzdienst umfasst diverse Aufgaben, die unbewaffnet, jedoch in Uniform ausgeführt werden: Verkehrskontrollen, Verkehrsregelung, Verteilen von Parkbussen, Mitwirkung bei Drogen- und Diebstahlfahndung, Bewachen von Park- und Schulanlagen und Beratungstätigkeit auf der Strasse.

(ast)

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