ÖFFENTLICHER VERKEHR: Busverbindung nach Grenzach (D)
Aktualisiert

ÖFFENTLICHER VERKEHRBusverbindung nach Grenzach (D)

Ab Dezember sollen Basel und Grenzach (D) mit einem Bus im Halbstundentakt verbunden werden.

Die Basler Regierung ist bereit, der badischen Nachbarstadt dazu einen einmaligen Beitrag von 94 150 Euro zu leisten. Vertragsdetails sind noch zu regeln.

Der Regierungsrat hatte dem Beitrag am Dienstag zugestimmt, wie er am Donnerstag mitteilte. Die Investitionskosten betragen insgesamt 376 600 Euro, insbesondere für Billettautomaten an den 14 Haltestellen auf deutschem Boden. Grenzach hofft überdies auf einen Interreg-Beitrag der EU, der maximal die Hälfte ausmachen kann.

Die Nachbarn sollen sich auch die Betriebskosten teilen: Basel bezahlt diese nach den Vorstellungen der Regierung bis zur Sparkasse Grenzach. Für die neue Verbindung soll der 38er-Bus, der heute zwischen Allschwil und Schifflände fährt, via Claraplatz und Hörnli Grenze nach Grenzach-Wyhlen verlängert werden.

Den Betrieb der Linie sollen die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) und die Südbadenbus GmbH (SBG) - eine Tochter der deutschen Bahn - gemeinsam führen. Werktags ist ein Halbstundentakt geplant. Der Startschuss soll per Fahrplanwechsel im Dezember 2008 fallen. Noch seien indes nicht alle vertraglichen Fragen geklärt, hiess es.

Die neue grenzüberschreitende ÖV-Verbindung geht zurück auf einen SP-Vorstoss im Grossen Rat. Der Realisierung waren jahrelange Diskussionen vorausgegangen.

(sda)

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