BUWAL und BWG werden zum BAFU

Aktualisiert

BUWAL und BWG werden zum BAFU

Das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) und das Bundesamt für Wasser und Geologie (BWG) werden per Anfang 2006 zum Bundesamt für Umwelt (BAFU) zusammengefasst.

Der Bundesrat passte am Mittwoch die Organisationsverordnung an. Das BAFU mit rund 390 Vollzeitstellen hat seinen Standort in Ittigen bei Bern.

Der Bundesrat hatte Ende August entschieden, die Ressourcen in den Bereichen Umwelt, Wasser und Naturgefahren zu bündeln und deshalb das BUWAL und grosse Teile des BWG zu fusionieren. Mit dem neuen Begriff soll signalisiert werden, dass es nicht einseitig um Umweltschutz geht, sondern um die Nutzung der natürlichen Lebensgrundlagen im umfassenden Sinn einer nachhaltigen Bewirtschaftung sowie um den Schutz vor Umweltgefahren. In der revidierten Organisationsverordnung sind die Ziele und Funktionen des neuen Amtes festgehalten. Festgeschrieben wurden sogleich die Transfers heutiger BWG-Aufgaben in weitere UVEK-Ämter. So kommen die Bereiche Binnenwasserstrassen und Rheinschifffahrt zum Bundesamt für Verkehr (BAV) und die Bereiche Wasserkraftnutzung und Aufsicht über die Sicherheit von Stauanlagen zum Bundesamt für Energie (BFE). Die BWG-Aufgaben im Bereich Aufnahme des geologischen Untergrunds werden auf Anfang 2006 beim VBS und hier beim Bundesamt für Landestopographie (swisstop) eingegliedert, wie das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) schreibt.

(dapd)

Deine Meinung