BVB: Mehr U-Abos und weniger Schwarzfahrer
Aktualisiert

BVB: Mehr U-Abos und weniger Schwarzfahrer

Ein gutes Jahr für die Basler Verkehrsbetriebe (BVB): Die Zahl der Passagiere stieg 2003 auf fast 118 Millionen, es wurden mehr U-Abos verkauft – und die Schwarzfahrer-Quote sank von 6 auf 3 Prozent.

Trotz den guten Eckwerten bilanzieren die BVB für das Jahr 2003 ein Defizit von 39,75 Millionen Franken auf Kosten des Kantons. Das Defizit ist zwar 5,7 Millionen kleiner als budgetiert, aber 2,5 Millionen höher als im Vorjahr. VR-Präsident Ralph Lewin strich gestern dennoch die positiven Aspekte des Geschäftsjahres 2003 heraus: «Erstmals seit 1998 konnten wir wieder mehr als 70 000 U-Abos pro Monat verkaufen.» Diese Zunahme führen die BVB vor allem auf die intensiveren Billettkontrollen seit Januar 2002 zurück: Die Quote der Schwarzfahrer konnte so von 6 auf 3 Prozent halbiert werden. «Die Leute rechnen und stellen wohl fest, dass ein U-Abo billiger kommt, als sich erwischen zu lassen», erklärte BVB-Vizedirektor Georg Vischer den Trend.

In den nächsten Wochen werden von der Combino-Herstellerin Siemens nähere Angaben darüber erwartet, in welchem Zeitrahmen die Trams saniert werden können. «Sollte es zu lange dauern, sehen wir uns nach anderen Trams um», sagte Lewin. Ab Juli werden fünf alte Berner Trams als Lückenbüsser auf der Linie 1/14 eingesetzt.

(lvi)

Deine Meinung