Erfolg trotz Krise: C&A punktet mit aggressiver Preispolitik
Aktualisiert

Erfolg trotz KriseC&A punktet mit aggressiver Preispolitik

Die Textilhandelskette C&A ihren Marktanteil im von der Finanzkrise gebeutelten Europa weiter gesteigert und beim Umsatz zugelegt.

Herbst/Winter-Kollektion 2012/13. (Bilder: c-and-c.com)

Herbst/Winter-Kollektion 2012/13. (Bilder: c-and-c.com)

Im Ende Februar abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 erhöhte das auf preiswerte Mode spezialisierte Familienunternehmen C&A seinen Umsatz europaweit um 3,2 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro, wie der Vorstandssprecher von C&A Europa, Andreas Seitz, am Mittwoch in Düsseldorf sagte. Der Marktanteil der Kette in Europa erhöhte sich dadurch von 5,4 auf 5,6 Prozent.

Seitz betonte, trotz erhöhter Beschaffungskosten aufgrund von historischen Höchstständen beim Baumwollpreis und gestiegener Arbeitskosten in wichtigen Herstellerländern habe sich das Unternehmen für eine weitere Stärkung seiner Position als Preis-Leistungs-Anbieter entschieden. Dadurch sei es C&A gelungen, seine Position in einem schwierigen Marktumfeld zu behaupten.

Cindy Crawford als Markenbotschafterin

Doch setzt C&A nicht nur auf den Preis. Im laufenden Jahr soll die Zusammenarbeit mit dem Star-Model Cindy Crawford dem Unternehmen zusätzlichen Glanz verleihen. Geplant ist unter anderem eine «Cindy Crawford@C&A-Kollektion».

In Deutschland, dem für C&A wichtigsten Markt, erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 3,1 Milliarden Euro, ein Plus von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im laufenden Jahr will C&A den Wachstumskurs in Europa mit rund 100 Neueröffnungen fortsetzen. Auch das Online-Geschäft soll zügig ausgebaut werden. Es macht bisher allerdings nur rund zwei Prozent des Umsatzes aus. Insgesamt betreibt C&A zurzeit 1.537 Filialen in 20 europäischen Ländern. Zum Gewinn machte das Unternehmen keine Angaben.

(dapd)

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