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Cablecom-Chef wirft das Handtuch

Der Präsident und Chef des grössten Schweizer Kabelnetzbetreibers Cablecom, Bruno Claude, tritt per sofort zurück.

Der Entschluss erfolgte nach der Übernahme von Cablecom durch den US-Konzern Liberty. Claude wolle neue Herausforderungen prüfen, teilte Cablecom am Montag mit. Der Rücktritt erfolge in gegenseitigem Einverständnis. Der bisherige operative Leiter Herb Hribar übernehme die Führung des Konzerns bis zur Ernennung eines neuen Konzernchefs.

Claude war seit 2001 bei Cablecom als Konzernchef und Verwaltungsratspräsident tätig. Er leitete die Übernahme durch Liberty Global, die Ende September angekündigt wurde. Die Amerikaner zahlten demnach für 100 Prozent an Cablecom 2,826 Mrd. Franken.

Ursprünglich hatte Cablecom an die Börse gehen wollen. Nur einen Tag nach den Informationen zum Börsengang wurde aber der Verkauf an Liberty bekannt gegeben. Die Transaktion mit Liberty sei sicher, wogegen ein Verkauf über die Börse mit Unsicherheiten behaftet gewesen wäre, hatte es damals geheissen.

(sda)

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