LA Auto Show: Cadillac macht sich fit für den Racetrack
Aktualisiert

LA Auto ShowCadillac macht sich fit für den Racetrack

Schluss mit Cruisen: Mit dem ATS-V.R will Cadillac ab kommendem Jahr in der FIA-GT3-Serie brillieren.

von
Dieter Liechti
Angriffig: Der Cadillac ATS-V.R soll die FIA-GT3-Serie mit seinen 600 PS aufmischen.

Angriffig: Der Cadillac ATS-V.R soll die FIA-GT3-Serie mit seinen 600 PS aufmischen.

Der ATS-V.R ist die offizielle Rennversion des Cadillac ATS-V Coupes des Modelljahrgangs 2016. Das ATS-V Coupe feierte gestern sein Debüt gemeinsam mit der ATS-V Limousine auf der Los Angeles Auto Show. Die Markteinführung der ab Werk rennstreckentauglichen Coupé-Version erfolgt in den USA im Frühjahr 2015.

Der 600 PS starke ATS-V.R erfüllt als reinrassiger Rennwagen das internationale GT3-Reglement der FIA und kann damit in mehr als 30 verschiedenen GT-Serien weltweit an den Start gehen. In dieser extrem hart umkämpften Klasse trifft er auf so renommierte Marken wie Aston Martin, Audi, Bentley, BMW, Ferrari, Lamborghini, McLaren und Porsche.

«Das stärkste Statement»

«Die V-Serie ist das stärkste Statement im kontinuierlich wachsenden Produktportfolio von Cadillac», sagt Cadillac-Präsident Johan de Nysschen. «Für das Wachstum der Marke ist die Erweiterung der V-Serie der nächste logische Schritt. Dazu zählt auch dieser neue GT3-Rennwagen.»

Herzstück des Sportlers ist Rennversion des 3,6-Liter-V6-Twin-Turbo-Motors aus dem Cadillac CTS Vsport. Die Transaxle-Bauweise mit dem Leichtbau-Aluminium-Motorblock vorn und dem Getriebe an der Hinterachse (Gewichtsverteilung 49:51) wurde speziell für die Rennversion entwickelt.

Seit Beginn der Rennaktivitäten von Cadillac Racing im Jahr 2004 konnten die eingesetzten Rennversionen der CTS-V Limousine und des Coupés insgesamt 26 Siege bei 91 Podiumsplätzen und 22 Pole-Positionen erringen.

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