Caliente 2006: Südamerika liegt im Zürcher Chreis Cheib
Aktualisiert

Caliente 2006: Südamerika liegt im Zürcher Chreis Cheib

Bombastische Stimmung am Caliente 2006: Latin-Stars wie Ivete Sangalo, Monchy & Alexandra, La Ley und Olodum lockten unglaubliche 120000 Fans in den Kreis 4.

Nach der Street Parade ist das Caliente das zweite grosse Musikfestival mit einer Anziehungskraft weit über die Landesgrenzen hinaus. Am viertätigen Latino-Happening gaben sich auch dieses Jahr wieder Stars und Sternchen aus Südamerika ein Stelldichein. Den Anfang machten am Donnerstag Monchy & Alexandra aus der Dominikanischen Republik. Ihre Bachata-Interpretationen begeisterten hauptsächlich die jüngeren Besucher. Verständlich, ist ihre Musik doch kongruent zum Bachata-Phänomen Aventura.

Einen ersten Höhepunkt erlebte das Caliente am Freitag. Die Karten für das Konzert der in Brasilien als Superstar geltenden Ivete Sangalo waren seit Wochen ausverkauft. Während ihrer zweistündigen Performance sangen die anwesenden Brasileiros sämtliche Texte ihres Lieblings Wort für Wort mit.

Am Samstag übernahmen dann Olodum das Zepter. Sie heizten dem Publikum im rappelzappelvollen Volkshaus ein, damit dieses die folgenden Salsa-Gigs der Kubaner La Ley und Bamboleo richtig geniessen konnte.

Eines zeigte sich am Caliente 2006 eindeutig: Reggaeton ist die Partymusik der Stunde – und nicht nur für Latinos. DJ Papi Electric: «Ich war völlig überwältigt ob der vielen positiven Feedbacks.»

Ralph Hennecke

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