Calmy-Rey in Mazedonien
Aktualisiert

Calmy-Rey in Mazedonien

Bundesrätin Micheline Calmy-Rey ist heute auf der letzten Station ihrer Balkanreise, in Mazedonien, gelandet. Sie trifft sich heute mit Regierungsvertretern.

Gestern besichtigte sie ein Projekt der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) in Gostivar. Die Schweiz unterstützt nach Angaben des Schweizer Aussenministeriums mit der zentralen Anlaufstelle in dem Ort südwestlich der Hauptstadt Skopje und mit dem Gemeinde- und Stadtforum die Dezentralisierung und Demokratisierung auf lokaler Ebene.

Zudem soll die Verständigung zwischen der albanisch- und mazedonisch-sprachigen Bevölkerung mit Dolmetschanlagen in den Gemeinderäten verbessert werden.

Mazedonien ist die letzte Station von Calmy-Reys Balkanreise, die sie auch nach Bosnien und Herzegowina sowie in der Kosovo führte.

In der Schweiz lebt nach Angaben des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) eine grosse mazedonische Diaspora mit mehrheitlich albanischen Wurzeln.

Die DEZA und das SECO (Staatssekretariat für Wirtschaft) sind seit 1992 in der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik mit ihren heute etwa 2 Millionen Einwohnern tätig.

Das Länderprogramm 2005-2008 hat zum Ziel, die Lebensqualität für alle Bevölkerungsgruppen der mazedonischen Gesellschaft zu verbessern und deren demokratische Institutionen zu stärken. Das Budget von DEZA und SECO für Mazedonien beläuft sich für das laufende Jahr auf 13 Millionen Franken.

(sda)

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