Calmy-Rey: Stolz und Freude
Aktualisiert

Calmy-Rey: Stolz und Freude

Aussenministerin Micheline Calmy-Rey hat sich nach der Wahl zur Bundespräsidentin 2007 trotz miserablem Resultat stolz und erfreut gezeigt.

Zum schlechten Wahlresultat wollte sie keinen Kommentar abgeben. Dies sei der Wille des Parlaments, meinte sie lediglich und fügte an: «Es ist ein Tag der Freude und der Verantwortung». Sie wolle sich für ein gut funktionierendes Kollegium in der Regierung einsetzen. Das Wahljahr mache dies zwar schwieriger, räumte Calmy-Rey ein. Dies dürfe sich aber nicht auf die Funktionstüchtigkeit der Regierung auswirken. Besondere Probleme sieht die EDA-Chefin im Bundesrat nicht. Es gebe eben verschiedene politische Sensibilitäten, da sei es normal, dass die Diskussionen hin und wieder etwas lebendig würden. Die Schweiz habe aber grosses Glück mit der direkten Demokratie. Darum wolle sie auch die Gelegenheit nutzen, sich die Hoffnungen und Sorgen der Schweizerinnen und Schweizer anzuhören und diese in die Regierung einzubringen. Besonders sei auch die Situation, dass neben ihr als Bundespräsidentin mit Christine Egerszegi eine weitere Frau das Nationalratspräsidium innehabe. Damit sei der Beweis erbracht, dass Frauen solch hohe Ämter übernehmen könnten. Und Calmy-Rey hofft, dass dadurch vielleicht auch junge Schweizerinnen auf den Geschmack kommen. (dapd)

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