«Ich war eine Maschine» - Cameron Diaz verrät, warum sie nicht mehr vor der Kamera steht
Publiziert

«Ich war eine Maschine»Cameron Diaz verrät, warum sie nicht mehr vor der Kamera steht

Seit sieben Jahren steht der Hollywoodstar nicht mehr für Filmprojekte vor der Kamera. Jetzt hat sie erstmals verraten, warum sie die Schauspielerei aufgegeben hat.

von
Lara Hofer
1 / 6
Seit sieben Jahren steht die Hollywood-Ikone Cameron Diaz (48) schon nicht mehr für Filmprojekte vor der Kamera. Zu ihrem Rückzug aus der Filmwelt hat sie sich allerdings nie geäussert – bis jetzt. 

Seit sieben Jahren steht die Hollywood-Ikone Cameron Diaz (48) schon nicht mehr für Filmprojekte vor der Kamera. Zu ihrem Rückzug aus der Filmwelt hat sie sich allerdings nie geäussert – bis jetzt.

WireImage
In Kevin Harts (42) Talkshow «Hart to Heart» verriet die Schauspielerin nämlich erstmals, warum sie keine Filme mehr dreht.

In Kevin Harts (42) Talkshow «Hart to Heart» verriet die Schauspielerin nämlich erstmals, warum sie keine Filme mehr dreht.

Screenshot Youtube/Peacock
Sie erklärte, dass die Schauspielerei extrem viel Platz in ihrem Leben eingenommen hätte – so viel, dass andere Bereiche, wie etwa die Familie, zu kurz kommen würden. «Ich war eine Maschine», so Diaz. 

Sie erklärte, dass die Schauspielerei extrem viel Platz in ihrem Leben eingenommen hätte – so viel, dass andere Bereiche, wie etwa die Familie, zu kurz kommen würden. «Ich war eine Maschine», so Diaz.

Screenshot Youtube/Peacock

Darum gehts

  • In Kevin Harts (42) Talkshow «Hart to Heart» verrät die Schauspielerin Cameron Diaz (48) erstmals, warum sie seit sieben Jahren keine Filme mehr dreht.

  • Die Schauspielerei habe zu viel Platz in ihrem Leben eingenommen. Andere Bereiche – wie etwa ihr Zuhause und ihre Familie – seien zu kurz gekommen.

  • Diaz habe sich nach mehr Einfachheit gesehnt, und nach einem strukturierteren Leben, das voll und ganz in ihrer Hand liegt.

  • Auch schätze sie es, so mehr Zeit mit ihrer einjährigen Tochter Raddix verbringen zu können: «Ehefrau und Mutter zu sein ist wirklich der schönste Teil meines Lebens bisher», so Diaz.

Normalerweise spricht Cameron Diaz nicht über ihr Privatleben. So teilte sie der Öffentlichkeit auch nicht mit, warum sie als Schauspielerin plötzlich komplett von der Bildfläche verschwunden war. Seit sieben Jahren stand die Hollywood-Ikone schon nicht mehr für ein Filmprojekt vor der Kamera. Viele Fans wunderten sich über den plötzlichen Abgang des «Bad Teacher»-Stars. Schliesslich galt sie als einer der erfolgreichsten und bestbezahltesten Schauspielerinnen der USA. In einem Talk-Show-Gespräch mit Schauspieler Kevin Hart (42) lüftete die 48-Jährige nun ihr Geheimnis.

«Wenn du etwas für eine sehr lange Zeit und auf sehr hohem Niveau tust, dann gehen irgendwann die anderen Teile von dir verloren», erklärte Diaz im Interview. Die Schauspielerei habe zu viel Platz in ihrem Leben eingenommen, habe sie regelrecht definiert. «Ich schaute nicht mehr nach links und nach rechts, sondern stierte nur noch geradeaus. Ich hatte einen Tunnelblick, der stets auf die Schauspielerei gerichtet war.» Andere Aspekte ihres Leben – wie etwa ihr Zuhause und ihre Familie – seien dabei oftmals zu kurz gekommen. «Ich funktionierte wie eine Maschine.»

«Ehefrau und Mutter zu sein, erfüllt mich am meisten»

Im Alter von 40 Jahren habe sie dieses Gefühl erstmals wahrgenommen. «Ich stellte fest, dass ich viele Bereiche meines Lebens nicht kontrollieren und ausschöpfen kann, weil die Schauspielerei so viel Platz einnimmt», so Diaz. Sie habe sich nach mehr Einfachheit gesehnt, und nach einem Leben, in dem sie jeden Tag genau so gestalten konnte, wie sie möchte. Ein Leben, das in ihrer Hand liegt. Sie fasst zusammen: «Es gab Cameron Diaz, die Schauspielerin, aber es gab da auch noch mich, die mehr war als das.»

Ein weiterer Faktor dürfte die Geburt ihrer Tochter Raddix im Dezember 2019 gewesen sein. «Jetzt, da ich ein einjähriges Mädchen habe, kann ich es mir nicht vorstellen, täglich bis zu 16 Stunden an einem Filmset zu verbringen», sagte die 48-Jährige im Februar. Sie schätze es deshalb sehr, nicht arbeiten zu müssen und mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen zu können. Vater der Kleinen ist Musiker Benji Madden (41), mit dem Diaz seit 2015 verheiratet ist. «Ehefrau und Mutter zu sein ist wirklich der schönste Teil meines Lebens bisher.»

Man könnte also sagen, dass die finale Rolle, die Cameron Diaz angetreten hat, die Mutterrolle ist – und es scheint so, als wäre das genau die Rolle, die sie am meisten erfüllt.

My 20 Minuten

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

Deine Meinung

4 Kommentare