2 Meter lang - Camper entdecken Riesenwels im Greifensee
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2 Meter langCamper entdecken Riesenwels im Greifensee

Das tote Tier trieb im Schilf am Ufer des Greifensees. Bilder zeigen ein riesiges Exemplar, das wohl mehrere Jahrzehnte alt gewesen sein darf.

von
Patrick McEvily
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Andy Oppliger und seine Freundin Ursi Ingold entdeckten am 15. August 2021 im Greifensee einen über zwei Meter langen Wels-Kadaver

Andy Oppliger und seine Freundin Ursi Ingold entdeckten am 15. August 2021 im Greifensee einen über zwei Meter langen Wels-Kadaver

Ursi Ingold / Andy Oppliger
Das tote Tier trieb im Schilf, nahe des Ufers.

Das tote Tier trieb im Schilf, nahe des Ufers.

Ursi Ingold / Andy Oppliger
Das Tier dürfte seit Jahrzehnten im Greifensee gelebt haben.

Das Tier dürfte seit Jahrzehnten im Greifensee gelebt haben.

Google Maps

Darum gehts

  • Zwei Camper machen einen Riesenfund im Greifensee.

  • Vor ihnen trieb der leblose Körper eines über zwei Meter langen Wels.

  • Gemäss Experten tummeln sich immer mehr grosse Welse in den Schweizer Gewässern.

Zwei Camper haben im Greifensee einen über zwei Meter langen toten Wels entdeckt. Auf Fotos der beiden ist zu sehen, wie gross das Tier ist. Das Paddel von Andy Oppliger mit einer Länge von 1.95 Meter reicht nicht aus, um die gesamte Länge des Kadavers einzufangen. Der «Blick» berichtete über Oppliger und seine Freundin, Ursi Ingold, die den Fund am Sonntag im Schilf des Sees machten. Anschliessend ruderten die beiden per Stand-Up-Paddle vom Campingplatz zum toten Fisch. Gemäss der Zeitung handelt es sich um den grössten Fund, der je im zweitgrössten See des Kantons Zürich gemacht wurde.

Ausgewachsene Welse können bis zu drei Meter lang werden

In den vergangenen Jahren ist es in Schweizer Gewässern häufiger zu Sichtungen von grossen Welsen gekommen. Im Mai dieses Jahres holte ein deutscher Fischer ein Tier mit einer Gesamtlänge von 2,10 Meter aus dem Bodensee. Zwei Jahre zuvor machte dort ein Österreicher den Rekordfang, als er ein Exemplar mit der Länge von 2,72 Meter an der Angel hatte. Auch am Sempachersee im Kanton Luzern und in der Aare wurden bereits Welse mit einer Länge von zwei Metern oder mehr gefangen.

Gemäss dem Regional Portal Züriost nimmt die Anzahl Welse in den Seen des Kantons Zürich bereits seit einigen Jahren zu. Je älter die Tiere werden, desto grösser seien sie auch – sogar drei Meter lägen drin. Da in der Vergangenheit viele Tiere ausgesetzt worden seien, wachse sowohl die Anzahl an Tieren als auch die Körpergrösse vieler älterer Exemplare. Welse sind für Menschen meist nicht gefährlich. Anders sieht das für kleinere Tiere aus, wie beispielsweis Schildkröten. In Deutschland ging eine Attacke auf eine solche für einen Wels vor kurzem allerdings nicht gut aus: Dieser verschluckte sich an seiner Beute.

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