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Schüpfen BECamper mit Penissen versprayt

Sprayer haben in Schüpfen BE einen Camper, die Aufbahrungshalle und die Kirche verschandelt. Der Schaden beträgt mehrere 10'000 Franken.

von
ct / miw
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S.* und seine Sprayer-Kollegen verunstalteten diverse Gebäude und Fahrzeuge.

S.* und seine Sprayer-Kollegen verunstalteten diverse Gebäude und Fahrzeuge.

Leser-Reporter
Auch vor den Gemäuern der Kirche machten sie nicht Halt.

Auch vor den Gemäuern der Kirche machten sie nicht Halt.

Leser-Reporter
Der Einzelrichter verurteilte S. schliesslich zu einer bedingten Geldstrafe von 152 Tagessätzen à 30 Franken.

Der Einzelrichter verurteilte S. schliesslich zu einer bedingten Geldstrafe von 152 Tagessätzen à 30 Franken.

sul

«Taliban» oder «Kingz» wurde auf ein in Schüpfen BE stationiertes Wohnmobil gesprayt, zudem verwüsten mehrere aufgemalte Penisse die Fassade des Fahrzeugs.

Alfred Schenk, Besitzer des Campers, ist bestürzt. Er glaubt an einen Lausbubenstreich. So ein Pech: Das Wohnmobil war kürzlich noch im Service und stand bis vor fünf Tagen noch gar nicht an dieser Stelle. Denn Schenk war mit seiner Frau auf einer Ferienreise in der Toscana. Nun will er Anzeige erstatten und das Wohnmobil demnächst in eine Carosserie-Werkstatt bringen. Der Besitzer hofft aber das Beste: «Ich glaube, dass die Versicherung den Schaden übernimmt.»

Die Polizei sucht Zeugen

Die Kantonspolizei Bern ermittelt in diesem Fall. Im ganzen Dorf Schüpfen wurden in der Nacht auf Mittwoch mehrere Objekte versprayt. Eine Augenzeugin berichtet, dass die Sprayer auch bei der Kirche und der Aufbahrungshalle des Friedhofs zugeschlagen hätten.

«Der Sachschaden dürfte sich auf insgesamt mehrere zehntausend Franken belaufen», teilt die Polizei mit. Wer dafür verantwortlich ist, konnte noch nicht ermittelt werden. Personen, die Angaben über die Schmierfinke machen können oder in der Nacht auf Mittwoch in Schüpfen verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

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