Wegen Krise: Campings der Region haben Hochbetrieb

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Wegen KriseCampings der Region haben Hochbetrieb

Kurzferien auf dem Campingplatz liegen im Trend: Die Wirtschaftskrise treibt immer mehr Zentralschweizer in die Zelte und Wohnwagen.

von
Clarissa Rohrbach

Über Auffahrt waren schweizweit zahlreiche TCS-Campingplätze ausgebucht. Einige davon verzeichneten laut «SonntagsZeitung» sogar einen Gästeanstieg von über 40%. Dass dies in der Region nicht anders ist, weiss Beat Herzog, Leiter des TCS-Campings Seeland in Sempach: «Die Zentralschweizer ent­decken ihre Heimat wieder.» Vor allem dieses Jahr stellt er ein extremes Wachstum an einheimischen Campern fest. Der Grund für diesen Trend ist für Herzog klar: «Die Leute werden vorsichtiger – und beim Zelten wissen sie, was sie fürs Geld bekommen.»

Auch der Betrieb auf dem Camping Vierwaldstättersee in Merlischachen läuft auf Hochtouren. «Wir hatten den besten April seit eh und je», sagt Leiter Jürg Lustenberger. Gegenüber teuren Badeferien im Ausland sei das Bedürfnis nach Kurzferien in der Nähe gestiegen. Dies bestätige die hohe Zahl an Gästen aus der Umgebung.

Der Camping-Boom der Schweizer macht dafür den Hotels einen Strich durch die Rechnung. Viele Häuser bleiben zurzeit leer und reagieren auf die Flaute mit Ermäs­sigungen von bis zu 50%.

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