Cannes: Start des 58. Filmfests
Aktualisiert

Cannes: Start des 58. Filmfests

Das bedeutendste Filmfestival weltweit schmückt sich mit grossen Regie-Namen. Und die vielen Stars versprechen globale Aufmerksamkeit.

Das 58. Filmfestival, das heute beginnt und am 21. Mai mit der Verleihung der Goldenen und Silbernen Palmen endet, beeindruckt dieses Jahr mit den besten Namen des Weltkinos. Mit Regisseuren wie dem in den USA lebenden Deutschen Wim Wenders, dem Dänen Lars von Trier oder Jim Jarmusch und Gus Van Sant ist der Wettbewerb prominent bestückt.

Insgesamt ist Europa mit je einem Beitrag aus Belgien, Deutschland, Dänemark, Italien sowie drei aus Frankreich eher schwach vertreten. Die USA und Kanada zeigen sechs Beiträge, und je einer kommt aus Israel, Der Irak, der erstmals dabei ist, und Mexiko. Gut vertreten ist hingegen Asien mit zwei Filmen aus China sowie je einem aus Taiwan, Südkorea und Japan.

Offiziell läuft in Cannes kein einziger Schweizer Film. Die Schweizer Promo-Organisation Swiss Films organisiert aber das Programm «Swiss Shorts», das aus acht neueren Schweizer Kurzfilmen besteht. Als Spezialvorführung zeigt das Festival zudem den Dokumentarfilm «Moments choisis des histoire(s) du cinéma» des Schweizers Jean-Luc Godard.

(bsi)

Promis am Festival

Eine schier endlose Liste von Stars wird erwartet, die jeden Abend die berühmte rote Treppe zum Festivalpalast hinaufsteigen werden. Sharon Stone, Bill Murray und Jessica Lange werden für Jim Jarmushs «Broken Flowers» da sein. Der US-Hit «Sin City» trumpft mit Bruce Willis, Mickey Rourke, Jessica Alba, Elijah Wood, Benicio Del Toro und Brittany Murphy auf. Zudem werden Scarlett Johansson, Tilda Swinton, Juliette Binoche, Jeanne Moreau, William Hurt, Ed Harris, Sam Shepard, Ewan McGregor oder Kevin Bacon erwartet.

Cannes in Zahlen

Das Filmfestival in Cannes ist der weltweit grösste Anlass der Filmbranche. Insgesamt rechnet das Festival dieses Jahr mit bis zu 30 000 Akkreditierten aus über 100 Ländern, darunter rund 1000 Autoren und Regisseure, 5000 Produzenten, 4000 Verleiher sowie 4000 Journalisten. Zu den gesellschaftlichen Highlights am Rande des Festivals zählt die Aids-Gala zu Gunsten der US-Aidsforschungs-Stiftung Amfar. Ein Tisch an der Gala kostet 25 000 bis 100 000 Dollar. Letztes Jahr kamen an diesem Abend über 1 Million Franken zusammen.

Deine Meinung