Aktualisiert 02.01.2017 09:42

Winterthur

«Caps sind kein Hip-Hop-Phänomen mehr»

Mit kultigen Winterthur-Käppli hat sich der Flag Cap Store einen Namen gemacht. Sogar der Stadtpräsident zählt zu seinen Kunden.

von
ced

Martin Hungerbühler ist eigentlich gelernter Schreiner – seine Leidenschaft für «Käppli» brachte ihn aber dazu, den Flag Cap Store zu gründen. Seit rund drei Jahren gestaltet und verkauft er im Geschäft an der Metzggasse Baseball-Mützen. Zu seinem Kundenkreis zählen Musiker wie der Soulsänger Seven, aber auch Politiker wie der Winterthurer Stadtpräsident Michael Künzle.

«Caps sind längst kein Hip-Hop-Phänomen mehr», sagt Hungerbühler. Heutzutage seien die Träger – anders als um die Jahrtausendwende – nicht mehr einem Musikstil zuzuordnen. Wenn Hungerbühler von seinen Produkten spricht, bezeichnet er sie deshalb auch neutral als Sportartikel.

Limitierte Winterthur-Mützen

Einen Namen gemacht hat sich der Flag Cap Store mit eigenen Kollektionen. Hungerbühler: «Meiner Meinung nach war es längst überfällig, dass wir Schweizer unsere eigenen Caps haben – und uns nicht mit amerikanischen Marken ‹fremdschmücken› müssen.»

Ein Beispiel dafür sind die limitierten Winterthur-Mützen. Am 10. Dezember erschien bereits die dritte Edition.

Ziel sei es, das Angebot künftig auf weitere Schweizer Städte auszuweiten, sagt Hungerbühler. «Wir haben bereits die ersten Lookbooks erstellt und stehen in Kontakt mit Verkäufern in anderen Städten.»

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