«Es war mir eine Ehre»: Captain Schweinsteiger tritt aus DFB-Elf zurück
Aktualisiert

«Es war mir eine Ehre»Captain Schweinsteiger tritt aus DFB-Elf zurück

120 Länderspiele sind genug: Bastian Schweinsteiger wird nie mehr für Deutschland spielen.

von
kai

Der Weltmeister von 2014 zieht einen Schlussstrich. Via Twitter teilte Bastian Schweinsteiger mit, dass er Bundestrainer Joachim Löw gebeten habe, ihn künftig nicht mehr die Nationalmannschaft aufzubieten. Damit war der verlorene EM-Halbfinal gegen Frankreich sein letzter Auftritt im Deutschland-Trikot.

«Jogi Löw wusste, wie viel mir die EM in Frankreich bedeutet hat, denn ich wollte diesen Titel unbedingt gewinnen, den wir seit 1996 nicht mehr nach Deutschland holen konnten. Es sollte nicht sein und ich muss es akzeptieren», schreibt er. Mit dem Gewinn des WM-Titels 2014 sei ihnen etwas gelungen, was sich in seiner Karriere nicht mehr wiederholen lasse. «Deshalb ist es richtig und vernünftig, nun Schluss zu machen.»

Bei Mourinho nicht erwünscht

Schweinsteiger, der am Montag 32 wird, hatte zuletzt immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. An der EM gab er im ersten Gruppenspiel gegen die Ukraine sein Comeback und krönte den Kurzauftritt mit dem Tor zum 2:0 in der Nachspielzeit. Seinen Einstand hatte er am 6. Juni 2004 beim 0:2 gegen Ungarn gefeiert, seither bestritt er 120 Länderspiele und erzielte 24 Tore.

Während seine Zeit im Nationalteam endet, ist seine Zukunft im Clubfussball ungewiss. Wie englische Medien berichten, plant Manchester-United-Manager José Mourinho ohne seinen prominenten Mittelfeldspieler. Trotz Vertrags bis 2018.

Immerhin läuft es privat bestens: Im Juni heiratete Schweinsteiger in Venedig die serbische Tennisspielerin Ana Ivanovic.

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