Aktualisiert 20.11.2019 14:45

Cardi B«Ich rieche gerne meine Fürze»

Rapperin Cardi B öffnet in der «73 Questions»-Serie von «Vogue» die Türen zu einem erstaunlich unglamourösen Haus. Sieben Erkenntnisse aus dem Interview.

von
zen
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Mit Töchterchen Kulture (1) auf dem Arm öffnete Rapperin Cardi B (27) dem «Vogue»-Team die Tür zu ihrem Daheim. Sie ist der neuste Star in der «73 Questions»-Reihe.

Mit Töchterchen Kulture (1) auf dem Arm öffnete Rapperin Cardi B (27) dem «Vogue»-Team die Tür zu ihrem Daheim. Sie ist der neuste Star in der «73 Questions»-Reihe.

Screenshot Youtube
Die Kleine schlief – zu Cardis Überraschung – friedlich das komplette Interview hindurch. Trotzdem erhöht sie die Jöö-Rate des Videos massgeblich.

Die Kleine schlief – zu Cardis Überraschung – friedlich das komplette Interview hindurch. Trotzdem erhöht sie die Jöö-Rate des Videos massgeblich.

Screenshot Youtube
Das neueste Wort dass die Kleine gelernt hat? «Öffnen, öffnen, öffnen. Sie will ständig, dass ich alles öffne», verrät Cardi. Schon die Einrichtung bemerkt? Gar nicht so extravagant, oder?

Das neueste Wort dass die Kleine gelernt hat? «Öffnen, öffnen, öffnen. Sie will ständig, dass ich alles öffne», verrät Cardi. Schon die Einrichtung bemerkt? Gar nicht so extravagant, oder?

Screenshot Youtube

Cardi B (27) ist der neueste Star der «73 Questions»-Serie von «Vogue». Die erfolgreichste Rapperin der Gegenwart zeigt sich darin – abgesehen von ihrem fancy Louis-Vuitton-Pyjama – überraschend bodenständig. Sieben neue Erkenntnise zum Superstar, die wir aus dem 15-Minuten-Interview ziehen.

Ihr Zuhause

Die «Bodak Yellow»-Rapperin gibt sich in ihren Musikvideos, öffentlichen Auftritten oder auf Instagram ganz schön exzessiv und Diva-like. Umso erstaunlicher, dass ihr liebstes Zuhause in New York stinknormal aussieht. Es ist das Haus ihrer Grossmutter, wo sie regelmässig Zeit verbringt. Sie liebe es, weil es «vollgepackt mit Familie» sei und sie hier am besten vom Showbiz-Chaos herunterkommen könne.

Sie scheint die Mischung aus Luxus und Bodenständigkeit zu mögen: Hier posiert Cardi vor einem fancy Pool – in einem Bikini der Billigmarke Fashion Nova.

Ihre politische Ader

Wer denkt, dass Cardi sich nicht mit gesellschaftspolitischen Themen befasst, irrt sich. Die Grammy-Gewinnerin liebt es, über das politische System und ehemalige US-Präsidenten zu lesen, wie sie im Interview sagt.

Geprägt habe sie vor allem ihre Kindheit in der Bronx: «Wenn du in der Bronx überlebst, kannst du überall überleben.» Was für ein Gesetz sie jetzt erlassen würde, wenn sie die Macht dazu hätte? «Wer etwas Rassistisches sagt, sollte hinter Gitter kommen. Oder eine Busse zahlen.»

Ihre langweilige Seite

Die Rapperin mit dominikanischen Wurzeln ist ausserhalb des Spotlights ein Couchpotato: «Ich gehe nicht oft aus, ich hänge den ganzen Tag zuhause ab. Ich bin irgendwie langweilig.»

Und so laut und bestimmt die Rapperin manchmal wirken mag, im Interview gibt sie zu: «Ich fühle mich am verletzlichsten, wenn Leute gemeine Sachen über mich sagen.» Auch erstarre sie immer noch, wenn sie ihre Idole Lady Gaga (33), Beyoncé (38) oder Rihanna (31) treffe.

In der Öffentlichkeit eine Diva, zu Hause riecht sie an ihren Fürzen.

Ihr «guilty pleasure»

Extravaganter ist diese Gewohnheit: Cardi riecht gern ihre eigenen Fürze. Es sei ihr «guilty pleasure».

Frauen in der Hiphop-Industrie

Der Beef zwischen Cardi und Rapperin Nicki Minaj (36) war über lange Zeit ein grosses Thema in der Presse. Wer deshalb denkt, die 27-Jährige liebe das Drama, liegt aber falsch.

Mehr als einmal spricht sie Interview an, dass vor allem Frauen in der Hiphop-Industrie immer wieder zu Fehden angestachelt werden – das sei ermüdend. Wie Frauen im Musikbiz wahrgenommen werden, würde sich aber langsam ändern: «Wir übernehmen Pop, Hiphop – alles. Wir sind jetzt an der Spitze.»

Ihre grosse Liebe

Bei ihr und ihrem On-off-Gatten Offset (27) läuft es nicht immer rund. Trotzdem schwärmt sie wie verrückt über den Rapper, der Teil des Trios Migos ist. Als sie gefragt wird, was sie am meisten an ihm mag, antwortet sie: «Alles. Ich liebe diesen Mann. Ich möchte ihn den ganzen Tag von oben bis unten ablecken.»

Als sie nach seiner besten Eigenschaft gefragt wird, verrät sie uns aber doch mehr: «Sein Penis», flüstert sie. «Der Sex ist das Beste.» Was sie an ihm weniger mag: Er platze ins Badezimmer wenn sie drin ist. Sie vermutet: «Er will mich dabei erwischen, wie ich mit mir selbst spreche.»

Ehemann Offset und ihre gemeinsame Tochter Kulture (1).

Das Muttersein

Es sei der Gedanke ans Muttersein, der Cardi ihre Entschlossenheit verleiht: «Ich wusste schon immer, dass ich Kinder will und deshalb gefestigt sein muss. Weil ich mein Kind für den Rest meines Lebens verwöhnen möchte, muss ich auch für den Rest meines Lebens Geld machen.»

Mutter zu sein, sei härter als alle denken, so der Superstar: «Wir verdienen mehr Muttertage!» Die grösste Herausforderung dabei? «Du bist niemals pünktlich», erzählt Cardi. Für Töchterchen Kulture (1) wünsche sie sich, dass sie eine unabhängige, selbstsichere und erfolgreiche Geschäftsfrau wird.

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