«Cargo»: Sci-Fi made in Winterthur
Aktualisiert

«Cargo»: Sci-Fi made in Winterthur

Nach mühsamer Geldsuche beginnen heute Montag die Dreharbeiten zum ersten Schweizer Science-Fiction-Thriller «Cargo» – mit einheimischen Stars wie Martin Rapold, Michael Finger und Gilles Tschudi.

Nein, ein Raumschiff mit Schweizerkreuz wird es nicht geben. Und gesprochen wird nicht ein urchiger Dialekt, sondern astreines Hochdeutsch: «Es steckt viel Herzblut im ersten Schweizer Sci-Fi-Thriller ‹Cargo›», meinen der Winterthurer Clip-Regisseur Ivan Engler und sein Luzerner Produzent Marcel Wolfisberg («Achtung, fertig, Charlie!»). Nach sechsjährigem Bangen ist das Filmbudget von fünf Millionen Franken endlich beisammen.

In einer ausrangierten Industriehalle in Oberwinterthur haben die Filmemacher auf drei Stockwerken eine beachtliche Raumschiff-Kulisse errichtet, in der sie Szenen wie jene aus «The Blade Runner», «Solaris» oder «Alien» drehen wollen. Die «Cargo»-Story thematisiert die zunehmende Realitätsflucht und aktuelle Umweltzerstörung in einem futuristischen Kontext und zeigt Menschen, die mit existenziellen Fragen konfrontiert werden.

Hauptfigur ist die Bordärztin Laura (Anna Katharina Schwabroh), die in der Raumfähre Kassandra ums Überleben kämpft. In weiteren Rollen sind Martin Rapold, Michael Finger oder Gilles Tschudi zu sehen. Der Kinostart steht noch nicht fest.

Mohan Mani

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