ESC-Konkurrenz: Cascada tritt für unsere Nachbarn an
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ESC-KonkurrenzCascada tritt für unsere Nachbarn an

Jetzt ist es raus: Cascada wird für Deutschland beim Eurovision Song Contest 2013 teilnehmen. Der Entscheid fiel beim deutschen Vorentscheid «Unser Song für Malmö» in Hannover.

von
sim

Bei der Show zum ESC-Vorentscheid am Donnerstagabend trat die Gruppe Cascada aus Bonn mit dem Titel «Glorious» an und setzte sich gegen elf weitere Künstler und Bands durch. Unter den Kandidaten waren die Söhne Mannheims - aber ohne Xavier Naidoo -, eine bayerische Bläsercombo sowie eine junge Schwedin, die auf Deutsch sang.

Cascada selbst hatte sich trotz mehr als 30 Millionen verkaufter Tonträger nicht in der Favoritenrolle gesehen. «Ich sehe die Chance zu gewinnen 1:12», hatte Cascada-Frontfrau Natalie Horler vor der Show erklärt. Doch die Jury, die TV-Zuschauer und Radiohörer, die seit einer Woche im Internet abstimmen konnten, sahen dies offenbar anders und schicken die Band nach Schweden. Und falls Sie sich fragen, woher Ihnen die Blondine bekannt vorkommt: Im vergangenen Jahr sass Natalie noch neben Dieter Bohlen in der Jury von «Deutschland sucht den Superstar».

Die vom Fernsehsender ARD live übertragene Show war übrigens von Lena Meyer-Landrut eröffnet worden, die 2010 mit ihrem Lied «Satellite» als erste deutsche Siegerin nach Nicoles «Ein bisschen Frieden» den ESC gewonnen hatte. Lena trat gemeinsam mit der Siegerin des letzten Jahres, der Schwedin Loreen, in Hannover auf.

Wird Cascada der Heilsarmee gefährlich?

Der internationale Wettbewerb steigt am 18. Mai im schwedischen Malmö. Der ESC, früher als Grand Prix bekannt, gilt mit europaweit rund 120 Millionen Zuschauern als die grösste Musikshow im Fernsehen. Für die Schweiz tritt die Heilsarmee an.

Was denken Sie - hat Deutschland auch in diesem Jahr die besseren Chancen auf einen Sieg als wir? Diskutieren Sie im Talkback!

(sim/sda)

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