Aktualisiert 03.02.2005 22:16

Casino Zug: Stadt musste eingreifen

Eklat im Casino Zug: Wegen Differenzen zwischen dem Stiftungsrat und Geschäftsleiter Thomas Grob musste die Stadt eingreifen. Heute will sie die neue Führung vorstellen.

Die Stadt Zug ist per Volksabstimmung von 1999 Eigentümerin der Casino-Liegenschaft. Die Theater- und Musikgesellschaft ist Benützerin. Nach zwei Jahren defizitärer Ertragssituation hat nun die Stadt eingegriffen. Der Zuger Stadtpräsident Christoph Luchsinger: «Wir waren zu optimistisch, als es ums Budget 2004 ging. Nun mussten wir handeln.» Da sich der Stiftungsrat und der Geschäftsleiter nicht einig waren über die Massnahmen, die zu treffen sind, um das Casino wieder zu schwarzen Zahlen zu bringen, traten sie auf den 4.Februar in corpore zurück. Dazu Stadtpräsident Luchsinger: «Die einzige mögliche konstruktive Lösung. Am Freitagnachmittag werden wir den neuen Stiftungsrat präsentieren.»

Obwohl die Zahlen von 2003 bereits defizitär waren, reagierte die Stadt als Eigentümerin noch nicht. Luchsinger: «Vor einem Jahr verglichen wir die Zahlen mit anderen Häusern, deshalb haben wir das Minus nicht überbewertet.» Trotz der Unstimmigkeiten ist der Casinobetrieb gewährleistet.

(sam) (dapd)

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