Aktualisiert

Zeremonie in LondonDarüber sprach Bundespräsident Cassis mit Joe Biden an Staatsbegräbnis

Bundespräsident Ignazio Cassis nahm am Montag am Staatsbegräbnis der verstorbenen Queen in der Westminster Abbey teil. Für ihn war es klar, dass die offizielle Schweiz vor Ort sein musste. 

von
Florian Osterwalder

Cassis über das Treffen mit US-Präsident Joe Biden.

EDA

Am Abend vor dem Staatsbegräbnis für Queen Elizabeth II waren zahlreiche Staats- und Regierungschefs sowie gekrönte Häupter aus aller Welt zu einem Empfang im Buckingham-Palast eingetroffen – darunter auch Bundesrat Ignazio Cassis. Zuerst hat sich der Bundesrat in das offizielle Kondolenzbuch für die verstorbene britische Königin eingetragen.

Nach dem Begräbnis am Montagnachmittag brach der Bundespräsident dann schon wieder Richtung New York zur UNO auf. Gegenüber dem SRF sagte Cassis: «Es ist ein historischer Tag für die Schweiz, für Europa und für die Welt. Die Schweiz musste hier vor Ort vertreten sein. Das ist wichtig wegen unserer bilateralen Beziehungen mit Grossbritannien, die historisch gut sind. Wir wollen auch, dass diese Beziehungen noch besser werden.» 

Cassis traf auch den US-Präsidenten Joe Biden. Obwohl Cassis betonte, dass die Bestattungszeremonie in einer Kirche nicht gerade der ideale Ort für einen Austausch sei, hätten die beiden ein wenig geplaudert. «Wir haben über die Königin, die königliche Familie, die historische Beziehung zwischen Grossbritannien und den USA und über die unglaubliche Abtei von Westminster Abbey gesprochen.» 

Persönlicher Besuch bei der Queen im April

Auch über den Besuch und das Gespräch mit König Charles III. gibt Cassis Auskunft. «Es war eine Freude, König Charles und Königin Camilla persönlich kennen zu lernen. Es war nur ein kurzer Austausch, wir konnten aber über seine Ferien in der Schweiz reden. Ich habe ihn eingeladen, noch einmal in die Schweiz zu kommen.» 

Auf die Frage, warum ihm die Teilnahme am Begräbnis so wichtig war, sagte Cassis: «Ich hatte das Glück, im April dieses Jahres die Königin persönlich auf Schloss Windsor zu besuchen. Es existierte eine menschliche Beziehung zur Queen. Ich hätte im April nie gedacht, dass ich nur wenige Monate später nach London reisen muss, um an ihrem Begräbnis teilzunehmen.» Es sei ihm eine Ehre gewesen und für ihn auch sehr wichtig, dabei gewesen zu sein. 

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