Aktualisiert 27.09.2005 16:33

«Chad Silver» bleibt vor dem Hallenstadion

Die Skulptur des verstorbenen Eishockey-Spielers Chad Silver darf vorläufig vor dem Platz des Hallenstadions bleiben.

Im Zuge der definitiven Gestaltung des Platzes dürfte sie jedoch an einen anderen Ort verlegt werden.

Die Metallskulptur löste im Sommer eine Diskussion aus über Sinn und Unsinn von Kunst- und anderen Objekten im öffentlichen Raum. So provozierte die städtische Kunstkommission die Anhänger der Metallskulptur mit der Aussage, es handle sich bei diesem Objekt gar nicht um Kunst.

Dazu nahm am Dienstag der «Stab öffentlicher Raum» des Tiefbaudepartementes zwar keine Stellung. Er unterstützt jedoch die Ansicht der Kunskommission, dass die Skulptur nicht zwingend vor dem Hallenstadion stehen muss, wie es in einer Mitteilung heisst.

Dennoch könne die Skulptur von Kurt Laurenz Metzler aber vorläufig am bisherigen Standort bleiben. Im Zuge der definitiven Gestaltung des Platzes dürfte sie jedoch laut dem Stab öffentlicher Raum ins Heerenschürli verlegt werden, wo ein Trainingscamp der ZSC Lions vorgesehen ist.

Dies hatte auch die städtische Kunstkommission empfohlen. So stellte diese fest, dass das Denkmal für Chad Silver keinen öffentlichen, sondern vielmehr einen «Vereinscharakter» habe.

Wie Stadtrat Martin Waser auf Anfrage sagte, soll der Umgang mit öffentlichen Kunstobjekten ohnehin gelockert werden. Die Stadt sei daran, ein Konzept zu entwickeln, wonach Kunstobjekte im öffentlichen Raum künftig nach einer bestimmten Zeit auch ausgetauscht werden können.

(sda)

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