Chaltebrunne-Sesselbahn: Rollen nicht präzis ausgerichtet
Aktualisiert

Chaltebrunne-Sesselbahn: Rollen nicht präzis ausgerichtet

Der Zwischenfall auf der Sesselbahn Chaltebrunne bei Saanenmöser BE von vorletztem Wochenende geht wahrscheinlich auf eine nicht ganz präzis ausgerichtete Rollenbatterie zurück. Ab Donnerstag fährt die Bahn wieder.

Wegen der ungenau ausgerichteten Rollenbatterie habe sich das Tragseil sozusagen aus dem Gummi der Rollen hinausgearbeitet und sei deshalb aus den Führungen gesprungen. Das sagte am Mittwoch der Direktor der Bergbahnen Destination Gstaad, Armon Cantieni, in Ergänzung zu einer Mitteilung der Bahnen.

Die Bahn wird wieder in Betrieb genommen, nachdem verschiedene Tests vorgenommen worden sind und Angestellte die Ausrichtung sämtlicher Rollenbatterien überprüft haben. Das Bundesamt für Verkehr habe die Bahn wieder freigegeben, schreiben die Bergbahnen Destination Gstaad.

Der Zwischenfall von vorletztem Wochenende im Skigebiet von Saanenmöser forderte keine Verletzten. Das Seil wurde von den so genannten Seilfängern aufgefangen. Es stürzten deshalb - anders als beim tödlichen Unfall auf der Sesselbahn Fallboden Anfang Januar oberhalb von Wengen - keine Sessel auf den Boden. (sda)

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