Aktualisiert 26.02.2010 09:57

Das IOC ist sauerChampagner, Bier und Zigarren

Die kanadische Frauen-Eishockey-Nati hat vorgelegt und beim olympischen Turnier Gold gewonnen. Die Spielerinnen feierten diesen Triumph im Heimatland ausgiebig - und feuchtfröhlich. Das IOC hat keine Freude daran.

von
mon

Es sind Bilder, die wir von der Schweizer Meisterschaft her kennen: Ein Eishockey-Team feiert seinen Meistertitel ausgiebig mit Champagner, Bier und Zigarren. In voller Montur und am liebsten noch auf dem Eis. Die obligate Bier-Dusche des Trainers in der Kabine gehört nach der Entscheidung im Playoff-Final zum Eishockey wie der Puck.

Doch solche Bilder nach einem Olympia-Final? Ungewöhnlich. Die Kanadierinnen liessen sich allerdings von der ganz grossen Kulisse nicht beirren und feierten ihre Goldmedaille ausgiebig, wie die obenstehende Bildstrecke zeigt.

IOC leitet Untersuchung ein

Das Internationale Olympische Komitee findet diesen Auftritt der Eishockeyanerinnen jedoch gar nicht lustig. Wie die «Vancouver Sun» berichtet, hat es eine Untersuchung eingeleitet. Die Zeitung zitiert einen IOC-Offiziellen: «Wenn sie in der Kabine feiern, dann ist das o.k., aber in der Öffentlichkeit nicht.»

Aufdenblatten und Styger lassen grüssen

Was solch ein Auftritt auslösen kann, davon können die beiden Schweizer Ski-Asse Fränzi Aufdenblatten und Nadia Styger ein Liedchen singen. Nach ihrem Doppelsieg beim Super-G in Val d'Isère feierten sie ausgiebig mit Champagner, was bei Swiss Olympic sauer aufstiess (20 Minuten Online berichtete). Konsequenzen gab es für die Fahrerinnen aber keine.

Ist das Verhalten der Kanadierinnen in Ordnung? Diskutieren Sie mit - in unserem Talkback.

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