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Euro MillionsChance steht bei 1 zu 76'000'000

Und wieder locken die Millionen: 170 sind im Euro-Millions-Jackpot. Allein in der Schweiz werden heute 650'000 Scheine gespielt.

von
Deborah Sutter
Ab Mai finden zwei Euro-Millions-Ziehungen pro Woche statt. Foto: freshfocus

Ab Mai finden zwei Euro-Millions-Ziehungen pro Woche statt. Foto: freshfocus

Seit sechs Wochen ist er unangetastet: der Euro-Millions-Jackpot. Um die 170 Millionen Franken wetteifern heute Abend Hunderttausende Schweizer – sie haben insgesamt 650 000 Scheine ausgefüllt. Die Chancen, den Jackpot zu knacken, liegen bei 1 zu 76 Millionen.

«Beim Spiel um die EuroMillionen werden vor allem Gewinnkombinationen gespielt, die in vorhergehenden Ziehungen Gewinne einbrachten», sagt Willy Mesmer, Sprecher von Swisslos. «Witzig ist, dass die Leute beim Swiss Lotto hingegen gerne Muster wie etwa Diagonalen spielen.»

In neun Ländern wird um den Wahnsinnsbetrag gespielt: in Frankreich, Spanien, England, Luxemburg, Belgien, Portugal, Irland, Österreich und der Schweiz. Dabei seien die Portugiesen die «Euro-Millions-Angefressensten»: «Dort wird pro Kopf am meisten gespielt, die Portugiesen sind einsatzmässig auf dem Niveau von Spanien oder Grossbritannien», so Mesmer.

Am meisten auf einen hohen Jackpot ansprechen würden aber die Engländer: «Die Anzahl gespielter Scheine explodiert regelrecht.»

Aber auch die Schweizer sind verrückt nach dem Glücksspiel: Um dem Interesse gerecht zu werden, führen die Euro-Millions-Lotterien ab Mai neu auch am Dienstag – statt wie bisher nur am Freitag – eine Ziehung durch. Die erste Chance auf einen Dienstags-Jackpot gibt es übrigens am 10. Mai 2011.

Die höchsten Jackpots

Den höchsten Jackpot in der Euro-Millions-Geschichte gab es 2006 zu gewinnen: 288 Millionen Franken. Tatsächlich gewonnen hat aber damals niemand – der höchste je gewonnene Betrag wurde 2009 in Spanien erlangt: 126 Millionen Euro. Der höchste Schweizer Gewinn fällt vergleichsweise bescheiden aus: 2005 gewann ein Portugiese aus dem Kanton Wallis 99 Millionen Franken.

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