Kinostarts Mai 2022: Hier begleitet Channing Tatum eine Hündin auf ihren letzten Roadtrip
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Kinostarts Mai 2022Hier begleitet Channing Tatum eine Hündin auf ihren letzten Roadtrip

In «Dog» spielt Tatum auch die Hauptrolle, in einem Schweizer Dokfilm porträtiert ein Sohn seinen Vater – das gibts diese Woche neu im Kino.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Dog». 

Ascot Elite

Darum gehts

«Dog»

Der einstige Soldat Jackson Briggs (Channing Tatum) will vor seinem Trauma, das ihn seit einer Hirn-OP verfolgt, davonrennen – muss aber realisieren, dass der Psyche Verdrängung nicht hilft. Bei seinem Job in einem Fast-Food-Resti ist er unglücklich, er will um jeden Preis zurück ins Militär.

Als er dann tatsächlich beordert wird, soll er Chauffeur von Lulu sein – einer Belgischen Schäferhündin, dessen Halter (ebenfalls ein Soldat) verstorben ist.
Jacksons Auftrag: Um Lulu zur Trauerfeier nach Arizona zu bringen, startet er einen Roadtrip entlang der Küste.

Lulu lässt sich nicht zähmen

Was nach einer entspannten Reise klingt, wird zur Nervenprobe. Lulu ist stürmisch und aggressiv, zerbeisst Autositze und schnappt Jackson die Wasserflasche aus der Hand.

Niemandem gelingt es, einen Umgang mit ihr zu finden – auch Jackson kommt an seine Grenzen.

Channing Tatums Regiedebüt

Es ist Tatums erste Regiearbeit, das Drehbuch hat er gemeinsam mit dem «Magic Mike»-Produzenten Reid Carolin geschrieben. Die Inspiration dazu lieferte ein Roadtrip, den Tatum mit seiner eigenen Hündin unternahm, die 2018 verstorben ist.

«Unser Leben war ein Abenteuer», erzählt er bei «Showbizjunkies». «Es war fröhlich und lustig, urkomisch und manchmal auch verrückt. Und das ist die Art von Geschichte, die wir erzählen wollten, also haben wir diese Richtung eingeschlagen.»

«Für immer Sonntag»

Sein gesamtes Arbeitsleben verbrachte Rudy bei der gleichen Firma – nun geht er auf seine letzte Geschäftsreise, bevor er pensioniert wird: «Wenn ich es mir richtig überlege, kenne ich ihn aber gar nicht so gut», sagt sein Sohn Steven Vit. Also beschliesst er, seinen Vater mit der Kamera zu begleiten.


Frühe Wecker, Meetings und Geschäftsreisen ins Ausland sind vorbei, jetzt gibts für Rudy viel Zeit mit seiner Partnerin Käthi, Gartenarbeit, Fischen und Golfen – darauf hatte er sich ursprünglich gefreut.

Belastender Ruhestand

Womit er allerdings nicht gerechnet hat: Der Ruhestand wird emotional hart. Immer wieder schleicht sich die Angst vor dem Älterwerden an, bis sie sich nicht mehr verdrängen lässt und Rudy realisiert: Daran muss er arbeiten.

Nach den Dreharbeiten verstehe er seinen Vater besser, sagt Steven Vit in einem Pressestatement: «Und ich hoffe, dass der Film für andere Familien eine Motivation ist, eine Diskussion zu starten.»

Der Trailer zu «Für immer Sonntag».

Filmbringer

«Leander Haussmanns Stasikomödie»

Ludger Fuchs (Jörg Schüttauf) hat Einsicht in seine Stasi-Akte beantragt. Heute ist er ein bekannter Romanautor, damals engagierte er sich im Widerstand der DDR – und wurde dementsprechend beobachtet.

In der Akte kommen unverfängliche Details aus dem Alltag, aber auch ein Liebesbrief ans Licht. Das Problem: Er stammt nicht von Ludgers Ehefrau Corinna (Margarita Broich) und entfacht darum einen Ehestreit.

Der Trailer zu «Leander Haussmanns Stasikomödie».

Praesens

«After Love«

In Aleem Khans Debütfilm leben Mary (Joanna Scanlan) und Ahmed (Nasser Memarzia) – beide Anfang sechzig – in der britischen Hafenstadt Dover und sind schon seit Jahren verheiratet.

Nach dem Tod von Ahmed entdeckt Mary, dass ihr Eheleben auf Lügen aufgebaut war. Ahmed hat ein Doppelleben geführt, im französischen Calais (einmal über den Ärmelkanal) hatte er eine Affäre. Mary will erfahren, wer dahinter steckt.

Der Trailer zu «After Love». 

Frenetic

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