Aktualisiert 23.04.2014 15:03

Auf Höhe RothristChaos auf A1 – Stau löst sich allmählich auf

Zuerst kollidierten am Morgen sechs Autos in Richtung Bern. Anschliessend kam es im Gafferstau in Richtung Zürich zu einer weiteren Kollison – Folge: 6 Kilometer Stau.

von
wed

Im Verkehr auf der Autobahn A1 bei Rothrist AG hat am Mittwoch der Wurm gesteckt. In beiden Fahrtrichtungen kam es im Baustellenbereich zu Auffahrunfällen. Die Folgen waren längere Staus. Das führte auch beim Autobahndreieck Wiggertal auf der A2 zu Staus.

Am Auffahrunfall um 9.30 Uhr in Richtung Bern waren sechs Fahrzeuge beteiligt. 90 Minuten später fuhren vier Fahrzeuge auf der A1 in Richtung Zürich ineinander. Verletzte gab es keine, wie eine Sprecherin der Solothurner Kantonspolizei auf Anfrage sagte.

Fünf Kilometer langer Stau

Nach dem Unfall in Richtung Bern konnte der Verkehr nur einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Gemäss dem Verkehrsdienst Viasuisse entstand ein 5 Kilometer langer Stau.

In Richtung Zürich staute sich der Verkehr nach dem Auffahrunfall auf einer Länge von rund 6 Kilometern. Der linke Fahrstreifen war wegen des Unfalls vorübergehend blockiert.

Nachdem sich die Verkehrssituation etwas normalisiert hatte, ereignete sich am Nachmittag auf der A1 Richtung Zürich ein weiterer Unfall. Das führte zwischen der Raststätte Gunzgen-Nord SO und Rothrist erneut zu einem bis zu sechs Kilometer langen Stau – ebenso in der Fahrtrichtung Bern.

Ausbau des Engpasses auf sechs Spuren

Auf der A1 zwischen den Verzweigungen Härkingen SO und Wiggertal AG wird bis Juli das Trassee der nördlichen Fahrbahnhälfte neu gebaut und saniert. Diese Arbeiten stehen im Zusammenhang mit dem Ausbau der A1 auf sechs Spuren.

Das rund 9 Kilometer lange Teilstück ist ein Herzstück im schweizerischen Nationalstrassennetz. Es ist jener Abschnitt, wo sich nicht nur der Nord-Süd-Verkehr (A2) und Ost-West-Verkehr (A1) überlagern, sondern auch regionaler Pendlerverkehr mit internationalem Reise- und Transitverkehr.

Mit rund 80'000 Fahrzeugen pro Tag ist die Kapazitätsgrenze gemäss Angaben des Bundesamtes für Strassen (Astra) praktisch erreicht. Mit dem Ausbau auf drei Streifen pro Fahrtrichtung wird die Verkehrskapazität zukünftig auf 120'000 Fahrzeuge pro Tag erhöht. Dies entspricht dem prognostizierten Verkehrsaufkommen im Jahre 2030.

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