Chaos nach Tornado in New York
Aktualisiert

Chaos nach Tornado in New York

Ein kurzer, aber heftiger Sturm mit schweren Regenfällen hat in New York ein Verkehrschaos ausgelöst.

Der Mini-Tornado, der am Mittwoch über die US-Ostküstenmetropole hinwegfegte, traf vor allem den Stadtteil Brooklyn.

Der Wirbelsturm, in dessen Zentrum eine Windgeschwindigkeit von bis zu 177 Kilometern pro Stunde gemessen wurde, riss Bäume um, welche die Fahrbahnen blockierten. Teile von Häusern stürzten herab, und zahlreiche Autos wurden beschädigt. Verletzt wurde niemand.

Viele Strassen waren überschwemmt. Züge und Flugzeuge verspäteten sich. Die U-Bahnen standen am Donnerstagmorgen still, weil das Signalsystem ausgefallen war. Zahlreiche Menschen kamen zu spät zur Arbeit.

Eine Frau ertrank laut örtlichen Medienberichten in ihrem Auto, als in einem überschwemmten Tunnel Wasser in ihren Wagen gelangte. Mehrere Menschen wurden bei dem Unwetter verletzt.

Rekordtemperatur in Washington

In der US-Hauptstadt Washington, die wie die gesamte Ostküste unter einer Hitzewelle stöhnt, wurde am Mittwoch mit 39 Grad Celsius eine Rekordtemperatur gemessen.

Die Luftfeuchtigkeit habe bei 85 Prozent gelegen, teilte der Wetterdienst am Donnerstag mit. Seit 1930 seien an einem 8. August in Washington keine derart hohen Temperaturen mehr verzeichnet worden. Gewöhnlich betrage die Temperatur zu dieser Zeit etwa 31 Grad.

(sda)

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