Viraler Hit - «Charlie bit my finger» finanziert den Brüdern jetzt ihr Studium
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Viraler Hit«Charlie bit my finger» finanziert den Brüdern jetzt ihr Studium

Erst vor Kurzem wurde das virale Youtube-Video als NFT verkauft. Jetzt geben die Brüder bekannt, was sie mit dem verdienten Geld anstellen wollen.

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Ein Stück Internetgeschichte: Charlie beisst seinen Bruder Harry in den Finger. 

Ein Stück Internetgeschichte: Charlie beisst seinen Bruder Harry in den Finger.

Die beiden Brüder sind mittlerweile älter geworden und haben das Video für rund 680’000 Franken als NFT verkauft. 

Die beiden Brüder sind mittlerweile älter geworden und haben das Video für rund 680’000 Franken als NFT verkauft.

Sie sind damit nicht allein. Dieses Bild wurde als «Disaster Girl»-Meme bekannt – und als NFT für 374’000 Franken verkauft. 

Sie sind damit nicht allein. Dieses Bild wurde als «Disaster Girl»-Meme bekannt – und als NFT für 374’000 Franken verkauft.

 David Roth

Darum gehts

  • Erst vor Kurzem wurde das virale Video «Charlie bit my finger» als NFT verkauft.

  • Der Käufer bezahlte rund 680’000 Franken für das digitale Token.

  • Nun haben die Brüder bekannt gegeben, was sie mit dem verdienten Geld anstellen wollen.

  • Sie wollen sich damit das Studium finanzieren.

Das virale Video aus Kindertagen mit dem Titel «Charlie bit my finger» hat zwei Brüdern aus England und ihrer Familie unverhofften Reichtum beschert. Das Youtube-Video, das Howard Davies-Carr im Jahr 2007 von seinen Söhnen ins Netz lud, ist mittlerweile gut 885 Millionen mal angeschaut und kürzlich als sogenannter NFT für 538’000 Pfund (rund 680’000 Franken) bei einer Auktion verkauft worden.

NFT bedeutet so viel wie «nicht austauschbare Token». Zu verstehen sind sie ähnlich wie Kryptowährungen wie Bitcoin, da sie auf einer Blockchain basieren, bei welcher jede Transaktion genauestens gespeichert wird. Wer NFTs kaufen möchte, kann damit aber nicht nur einen abstrakten Block in einer Reihe an digitalen Blöcken kaufen, sondern einen Vermögenswert, der das Eigentumsrecht an einem bestimmten digitalen Objekt repräsentiert. Wer ein solches Token kauft, sichert sich also das Eigentumsrecht auf eine bestimmte digitale Datei – in diesem Fall das Video «Charlie bit my finger».

Mit dem Erlös zum Studium

Wie nun bekannt wurde, will der heute 17-jährige Harry, der im Video als kleiner Junge zu sehen ist, der von Baby Charlie in den Finger gebissen wird und sich darüber beschwert, mit einem Teil der Erlöse sein Studium in London finanzieren.

Charlie, heute 15, weiss noch nicht, was er studieren will – meint aber im BBC-Interview, das Geld würde auch noch für die zwei weiteren jüngeren Brüder ausreichen. Auch über die Youtube-Klicks hat die Familie Geld verdient: Der Vater schätzt die Einnahmen nun insgesamt auf rund eine Million Pfund. Er habe jedoch immer darauf geachtet, dass seine Söhne auf dem Boden blieben.

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(dpa/doz)

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