Reaktionen auf HIV-Outing: «Charlie Sheen ist ein Monster»
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Reaktionen auf HIV-Outing«Charlie Sheen ist ein Monster»

Gestern gab Charlie Sheen öffentlich bekannt, dass er HIV-positiv ist. Während ihm viele Mut zusprechen, gibt es auch negative Reaktionen aus seinem Umfeld.

von
ink

«Ich bin heute hier, um zu bestätigen, dass ich tatsächlich HIV-positiv bin.» Mit diesen Worten eröffnete Charlie Sheen am Dienstag sein Interview in der amerikanischen «Today»-Show. Dieses Geständnis kam allerdings nicht allzu überraschend, war die Erkrankung des Schauspielers doch ein offenes Geheimnis in Hollywood.

Schon im Vorfeld des Interviews, als sämtliche US-Medien spekulierten, dass Charlie Sheen seine Krankheit öffentlich machen würde, kam von Schauspielkollegen Zuspruch. So postete Heather Locklear auf Instagram ein gemeinsames Bild mit Charlie und schrieb darunter: «Mein Herz schmerzt. Gebete für Charlie und seine Familie.»

«Ich werde dir nie vergeben»

Auch eine seiner Exfreundinnen, Natalie Kenly, hat nur gute Worte für Charlie Sheen. «Er schätzt Menschen und kümmert sich um sie. Ich sehe ihn nicht als jemanden, der Frauen bewusst einem Risiko aussetzt», so Kenly zum Magazin «People». Kenly war 2011 mit Sheen zusammen, gemeinsam mit Bree Olsen war sie eine seiner «Göttinnen», wie Sheen die Frauen in der Dreierbeziehung nannte. Charlie Sheen gab in der «Today»-Show an, er habe allen seinen Partnerinnen gesagt, dass er HIV-positiv sei.

Bree Olsen sieht die Sache allerdings etwas anders. «Charlie Sheen ist ein Monster», sagte die 29-Jährige in der «Howard Stern Show». Sie behauptet das Gegenteil. Charlie habe ihr nie gesagt, dass er das HI-Virus in sich trage. «Wir hatten jede Nacht Sex», erinnert sich Bree unter Tränen. Sie wendete sich auch direkt an ihren Exfreund: «Charlie, du bist eine furchtbare Person. Ich werde dir nie vergeben.» Charlie Sheens Manager Mark Burg leistete seinem Klienten allerdings sofortige Schützenhilfe. Gegenüber «People» erklärt er: «Sie war gar nicht in Charlies Leben, als er HIV-positiv wurde, also gab es auch keinen Grund, ihr irgendetwas zu sagen», sagt Burg. So war Sheen zur Zeit der Beziehung mit Kenly und Olsen laut seinem Manager «zu 100 Prozent HIV-negativ».

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