Charmante Offensive: Globus reagiert auf Asbest mit Rosen
Aktualisiert

Charmante Offensive: Globus reagiert auf Asbest mit Rosen

Nach dem alarmierenden Asbestfund im Globus City werden noch mehr Giftreste in der Filiale befürchtet. Für die Unannehmlichkeiten verschenkt Globus seinen Kunden 2000 Rosen.

«Wir müssen davon ausgehen, dass auch in den Mauern beim Eingang Bahnhofstrasse Asbestreste lagern», erklärt Marcel Dietrich, Chef der Globus-Gruppe. Dies, obwohl bereits in den 90er Jahren

15 Millionen Franken in eine vollständige Asbest-Sanierung investiert wurden und das Gebäude seit 2001 als asbestfrei gilt (20 Minuten berichtete). «Bei der Sanierung ist nicht geschlampt worden»,betont Globus-Immobilien-Chef Heinz Klausner, oft tauche bei Umbauarbeiten schädliches Material auf.

«Eine absolute Garantie gibt es nur bei einem Haus-Abbruch.»

Um jegliche Gefahr für Kundschaft und Mitarbeiter zu bannen, blieb die Filiale auch gestern geschlossen, obschon die Luft gemäss Messungen unbedenklich war.

Wegen der «Asbest-Panne» erlitt der Globus eine Umsatzeinbusse in der Höhe von über einer Million Franken: «Wir prüfen, ob allenfalls unsere Versicherung für den Schaden aufkommt», so Dietrich. Als kleines «Sorry» hat sich Globus auch schon was ausgedacht: «Für die ersten 2000 Kunden gibts eine Rose», sagt Sprecher Ernst Pfenninger. Das Warenhaus soll ab heute wieder geöffnet sein.

Romina Lenzlinger

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