Betreiber gesucht: Château Gütsch soll im Mai eröffnet werden
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Betreiber gesuchtChâteau Gütsch soll im Mai eröffnet werden

In sechs bis acht Wochen wollen die Betreiber das Hotel und das Restaurant neu eröffnen. Wer das Hotel managen wird, ist noch ungewiss.

von
saw
Das Château Gütsch öffnet seine Toren wieder.

Das Château Gütsch öffnet seine Toren wieder.

Der Verwaltungspräsident der Gütsch Immobilien AG Michael Millership hat gegenüber der «Zentralschweiz am Sonntag» bestätigt: «In rund sechs bis acht Wochen werden wir sowohl das Hotel als auch das Restaurant eröffnen» Die Arbeiten im Hotel sind noch in vollem Gang und noch ist nicht bekannt, wer ab Mai Restaurant und Hotel managen wird: Für das Restaurant werde derzeit ein geeigneter Betreiber gesucht.

«Am tollsten wär es, wenn es ein junger, innovativer Typ wäre – einer, der hervoragend kocht, aber nicht abgehoben ist.» Perfekt wäre es, wenn dieser aus der Region wäre, sagt Millership weiter. Man führe mit mehreren Kandidaten konkrete Gespäche. Entschieden sei aber noch nichts. Idealerweise soll der Restaurantbetreiber auch die 25 Hotelzimmer und zwei Suiten bewirtschaften.

Gütsch-Bahn steht weiterhin still

Millership ist die rechte Hand von Gütsch-Besitzer Alexander Lebedew und hegt keine Zweifel, dass das Restaurant immer voll und die Zimmer immer gut gebucht sein werden – mit den richtigen Leuten in den richtigen Positionen müsse es einfach funktionieren. Seinem Geldgeber Lebedew sei inzwischen bewusst, dass er mit dem Gütsch nicht reich werde. «Eine schwarze Null unter dem Strich ist hier das Ziel», sagt Millership. Und es gebe derzeit keine Absichten, das Schloss zu verkaufen. Am Freitag wurde zudem bekannt, dass die Pre-Shows der Miss-Schweiz-Wahl als «Missen- Akademie» im Gütsch realisiert werden soll.

Die Zukunft der Gütsch-Bahn bleibt jedoch weiterhin ungewiss: Stadt und Gütsch-Besitzer sind sich in Sachen Geld uneinig. Der zuständige Stadtrat Adrian Borgula hat am Fraitagmorgen mit Millership gesprochen. Kommentieren wolle er das Treffen nicht. «Im Moment gibt es nichts zu sagen» Der Stadtrat werde informieren, wenn es um einen konkreten Finanzierungsbeitrag gehe, so Burgula. Millership macht klar: «Ohne Beitrag der Stadt wird die Bahn nicht mehr fahren.» Man sei jedoch nicht zwingend auf die Bahn angewiesen.

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