Aktualisiert 23.02.2013 11:24

VenezuelaChávez kann kaum mehr atmen

Das Leben des krebskranken venezolanischen Staatschef Hugo Chávez hängt an einem seidenen Faden. Seine Atemprobleme haben zugenommen.

Der Zustand von Venezuelas krebskrankem Staatschef Hugo Chávez hat sich verschlechtert. Seine Atemprobleme hätten zugenommen, teilte Aussenminister Elías Jaua am Freitag mit. Auf die weiter laufende Krebsbehandlung reagiere der 58-Jährige hingegen positiv.

«Wir haben immer auf das Leben des Präsidenten und darauf gesetzt, dass er die radikale Transformation der venezolanischen Gesellschaft fortsetzt», sagte der Minister dem staatlichen Fernsehsender VTV aus Äquatorialguinea, wo er an einer internationalen Konferenz teilnimmt.

Chávez zu krank für seine Vereidigung

Bereits am Donnerstag hatte die Regierung in Caracas mitgeteilt, dass der Verlauf der Atemprobleme, an denen Chávez seit seiner jüngsten Krebsoperation auf Kuba leidet, nicht günstig sei. «Der Präsident klammert sich weiter mit maximalem Lebenswillen an Christus», hatte Informationsminister Ernesto Villegas erklärt.

Unklare Zukunft

Der venezolanische Präsident war rund zehn Wochen nach seiner vierten Krebsoperation auf Kuba am Montag nach Caracas zurückgekehrt. Seither liegt er in einem Militärspital der Hauptstadt.

Am Freitag vor einer Woche hatte die venezolanische Regierung Bilder von Chávez vom Krankenbett in Havanna gezeigt. Er müsse mit Hilfe einer Luftröhrenkanüle atmen, hiess es dazu.

Der im Oktober 2012 wiedergewählte Staatschef hatte angesichts der Krankheit und schwerer Komplikationen nicht wie vorgesehen am 10. Januar seine neue, bis 2019 dauernde Amtszeit antreten können. (sda)

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