Rekurs abgelehnt: Chayennes Tod bleibt für Mutter ohne Nachspiel
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Rekurs abgelehntChayennes Tod bleibt für Mutter ohne Nachspiel

Der Tod der sechsjährigen Chayenne in einem Auto auf einem Campingplatz im Tessin hat definitiv keine Konsequenzen für ihre Mutter.

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num
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Auf diesem Parkplatz in Muzzano TI stand das Auto von Anja S am 21. Juli 2015. Sie hatte ihre sechsjährige Tochter Chayenne darin vergessen.

Auf diesem Parkplatz in Muzzano TI stand das Auto von Anja S am 21. Juli 2015. Sie hatte ihre sechsjährige Tochter Chayenne darin vergessen.

Ticinoonline
Die kleine Chayenne starb an Überhitzung. Die Mutter ging davon aus, dass ihre Tochter mit anderen Kindern auf dem Campingplatz spiele.

Die kleine Chayenne starb an Überhitzung. Die Mutter ging davon aus, dass ihre Tochter mit anderen Kindern auf dem Campingplatz spiele.

KEYSTONE/Sara Solca
Die Sechsjährige befand sich offenbar mehrere Stunden im Auto. Trotz Wiederbelebungsversuchen verstarb das Kind noch auf dem Parkplatz des Campingplatzes.

Die Sechsjährige befand sich offenbar mehrere Stunden im Auto. Trotz Wiederbelebungsversuchen verstarb das Kind noch auf dem Parkplatz des Campingplatzes.

KEYSTONE/Sara Solca

Das Drama ereignete sich am 21. Juli des vergangenen Jahres: Über mehrere Stunden war die sechsjährige Chayenne auf dem Campingplatz in Muzzano im Tessin im Auto eingesperrt gewesen – und starb. Die Tessiner Staatsanwaltschaft leitete daraufhin ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung gegen die Mutter ein. Doch die Untersuchung ergab, dass die Mutter durch ein Missverständnis glaubte, dass Chayenne sich auf dem Campingplatz befinde.

Die Staatsanwaltschaft stellte daraufhin das Verfahren ein und hielt fest, dass die Mutter durch den Verlust ihrer Tochter genug gestraft worden sei. Der Vater des Mädchens reichte aber Rekurs gegen den Entscheid ein. Dieser wurde nun abgewiesen, wie Tio.ch am Dienstag berichtete.

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