Euro-Airport: Check-in von Turkish Airlines blockiert
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Euro-AirportCheck-in von Turkish Airlines blockiert

Am Donnerstagmorgen kam es am Basler Flughafen zu einer Demonstration vor einem Check-in Schalter der Turkish Airlines.
Rund 150 Passagiere mussten an der Passkontrolle warten.

von
mhu
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Aktivisten blockierten am Donnerstagmorgen vorübergehend dem Schalter von Turkish Airlines am Basler Euro-Airport.

Aktivisten blockierten am Donnerstagmorgen vorübergehend dem Schalter von Turkish Airlines am Basler Euro-Airport.

Facebook/Rojava Komitee Basel
Die Aktivisten des Rojava Komitees waren mit Transparenten ausgerüstet und protestierten gegen die türkische Invasion in den kurdischen Gebieten in Syrien.

Die Aktivisten des Rojava Komitees waren mit Transparenten ausgerüstet und protestierten gegen die türkische Invasion in den kurdischen Gebieten in Syrien.

Rojava Komitee - Basel
Die Demonstranten blockierten für zwanzig Minuten die Check-in Schalter der Turkish Airlines im Euro-Airport Basel (EAP).

Die Demonstranten blockierten für zwanzig Minuten die Check-in Schalter der Turkish Airlines im Euro-Airport Basel (EAP).

Rojava Komitee - Basel

«Stoppt den Krieg» stand am Donnerstagmorgen gross auf Plakaten, die Aktivisten des Rojava Komitees in die Luft hielten. Die Demonstranten blockierten ab 9.20 Uhr für zwanzig Minuten die Check-in Schalter der Turkish Airlines im Euro-Airport Basel, um gegen die türkische Invasion in den kurdischen Gebieten in Syrien zu protestieren. Danach mussten sie das Feld bereits wieder räumen, teilte Flughafensprecherin Vivienne Gaskell auf Anfrage mit. Die Demo sei bei den zuständigen Behörden nicht angemeldet worden.

Zu Verspätungen bei der Fluggesellschaft sei es nicht gekommen, da diese kurzerhand den Schalter gewechselt habe, so Gaskell. Jedoch mussten wegen der Demo knapp 150 Passagiere eines Easyjet-Flugs, der von Barcelona kam, rund 15 Minuten an der Passkontrolle warten. Laut Gaskell sei das Ganze friedlich gelöst und niemand sei verletzt worden.

Das Rojava Komitee veröffentlichte zum Protest auf Facebook einen Betirag. Darin prangern die Aktivisten die enge Verbindung von Turkish Airlines mit der türkischen Regierung an. «Das Unternehmen ist zur Hälfte staatlich getragen und im Verwaltungsrat sitzen Personen mit sehr engen Verbindungen zum Regime.»

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