Aktualisiert 26.01.2019 12:55

AostatalChef von Heliski-Firma stirbt bei Flugunglück

Beim Crash zwischen einem Kleinflugzeug und einem Helikopter im Aostatal starben sieben Menschen. Darunter auch der Chef des Heliski-Unternehmens.

von
pam
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«Wenn der Monte Rosa und Gressoney zu einem Bezugspunkt in der Welt des Ski Freeride geworden sind, ist dies der Verdienst seiner enormen Arbeit als Bergführer und Unternehmer. Wir werden dich vermissen», schrieb eine Bekannte auf Facebook über den Chef des Heliski-Unternehmens.

«Wenn der Monte Rosa und Gressoney zu einem Bezugspunkt in der Welt des Ski Freeride geworden sind, ist dies der Verdienst seiner enormen Arbeit als Bergführer und Unternehmer. Wir werden dich vermissen», schrieb eine Bekannte auf Facebook über den Chef des Heliski-Unternehmens.

Auch der 53-jährige Pilot kam beim Unglück am Rutor-Gletscher ums Leben.

Auch der 53-jährige Pilot kam beim Unglück am Rutor-Gletscher ums Leben.

Die Heliski-Firma bietet seit 1995 Touren an und bezeichnet sich als führender Anbieter in den Alpen. Das Unternehmen besitzt zudem eine eigene Service-Firma für Helikopter

Die Heliski-Firma bietet seit 1995 Touren an und bezeichnet sich als führender Anbieter in den Alpen. Das Unternehmen besitzt zudem eine eigene Service-Firma für Helikopter

In den italienischen Alpen krachte am Freitag ein Kleinflugzeug mit einem Helikopter zusammen. Sieben Personen starben, zwei Verletzte – darunter eine Schweizerin – liegen im Spital. Ihr Zustand sei aufgrund mehrerer Frakturen kritisch, aber nicht lebensgefährlich, teilten die Ärzte mit.

Der Helikopter flog im Auftrag eines Heliski-Anbieters mit Sitz im Aostatal. Nun herrscht traurige Gewissheit: Beim Crash kam der 49-jährige deutsche Geschäftsführer des Unternehmens ums Leben. Ebenfalls unter den Opfern ist der Helikopterpilot, ein 53-jähriger Italiener.

Auf Facebook schrieb eine Bekannte über den Geschäftsführer: «Es gibt Menschen, die ohne Aufsehen mit ihrer Tätigkeit Grosses für die Gemeinschaft schaffen. Wenn der Monte Rosa und Gressoney zu einem Bezugspunkt in der Welt des Ski Freeride geworden sind, ist dies der Verdienst seiner enormen Arbeit als Bergführer und Unternehmer. Wir werden dich vermissen.»

«Ruhe in Frieden»

Man werde sein verschmitztes Grinsen, seinen schelmischen Humor und seine ausgezeichneten Bergführerqualitäten vermissen, ergänzt auf Facebook eine weitere Bekannte. «Ruhe in Frieden.» Und über den Helipilot schreibt eine Freundin: «Flieg so hoch und so weit du kannst in den blauen Himmel.»

Die Heliski-Firma bietet seit 1995 Touren an und bezeichnet sich als führenden Anbieter in den Alpen. Das Unternehmen besitzt zudem eine eigene Service-Firma für Helikopter, womit man «Flugkompetenz und Erfahrung im Heliskiing aus vielen Jahrzehnten» mitbringe.

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