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Ausserordentliche SitzungChefs von FCZ und GC müssen bei Wolff antraben

Aggressive Fans, Krawalle und Sachschaden: Der Zürcher Stadtrat Richard Wolff nimmt die beiden Zürcher Clubs in die Pflicht.

von
nag
Will sich die Club-Chefs zur Brust nehmen: Zürichs Sicherheitsvorsteher Richard Wolff.

Will sich die Club-Chefs zur Brust nehmen: Zürichs Sicherheitsvorsteher Richard Wolff.

Keystone/Ennio Leanza

Rund um das Fussballspiel zwischen dem FCZ und GC von vergangenem Samstag ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Jetzt fordert der Zürcher Stadtrat Richard Wolff Massnahmen – und nimmt die beiden Zürcher Clubs in die Pflicht.

Laut dem «Tagesanzeiger» hat der Sicherheitsvorsteher die Präsidenten von FCZ und GC für Donnerstagmorgen zu einer ausserordentlichen Sitzung einberufen. Auch die Stadtpolizei ist anwesend. Wolff beobachtet die Szene gewaltbereiter Fans mit Sorge: «Unter den rivalisierenden Clubs ist eine zunehmende Gewalteskalation festzustellen», sagt er. Jetzt sollen konkrete Massnahmen geprüft werden. Welche genau umgesetzt werden sollen, wird erst nach dem Treffen bekannt gegeben.

Zu den schärfsten Massnahmen gehört die Sperrung eines ganzen Sektors. Zu diesem drastischen Mittel griff der Kanton Aargau vor zwei Jahren: Die Polizei beschloss zusammen mit dem Justiz- und Polizeidirektor, die Fans des FCZ nicht ins Stadion Brügglifeld zu lassen. Der Gästesektor wurde gesperrt. Ob so die Gewalt fernab des Stadions verhindert werden kann, ist dennoch fraglich.

Übernommen vom Tagesanzeiger, bearbeitet von 20 Minuten.

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