Finanzkrise: Chelsea will Ballack den Lohn kürzen
Aktualisiert

FinanzkriseChelsea will Ballack den Lohn kürzen

Will Michael Ballack auch nächste Saison für Chelsea kicken, muss er womöglich eine Gehaltskürzung in Kauf nehmen. Denn Klub-Boss Roman Abramowitsch hat es durch die Finanzkrise hart getroffen.

Ballacks Vertrag bei den «Blues» läuft im Juni aus. An einer Verlängerung sind Medienberichten zufolge beide Seiten interessiert, ob es zu einer Einigung kommt, steht jedoch in den Sternen.

Denn: Gemäss der britischen Tageszeitung «The Times» will Klub-Boss Roman Abramowitsch dem Deutschen das Grundgehalt kürzen (aktuell 136 000 Euro pro Woche). Statt ein fettes Garantie-Gehalt einzusacken, soll Ballack nach Leistung bezahlt werden. Will heissen: Viele Einsätze, viele Tore, eine gute Tabellenposition - und Ballacks Geldbeutel füllt sich.

Und: Der Vertrag soll nur um eine Saison verlängert werden, was zum Streitpunkt zwischen den beiden Parteien werden könnte. Erste Gespräche sind bereits vor Weihnachten gelaufen, eine Einigung soll bis Ende Februar erzielt sein.

Öl-Milliardär Abramowitsch soll durch die Finanzkrise 3,3 Milliarden Euro verloren haben. Seit Längerem wird spekuliert, dass er deshalb sogar Chelsea verkaufen muss.

(mon)

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