Chemie und Pharma: Mehr Arbeitsplätze
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Chemie und Pharma: Mehr Arbeitsplätze

Die Umstrukturierungen in der Schweizer Chemie- und Pharmaindustrie ab 1995 führten bis 2000 zu einem Beschäftigungsrückgang von 8,6 Prozent.

Dank diesen Neuausrichtungen stieg die Zahl der Arbeitsplätze anschliessend jedoch wieder um fünf Prozent. Werden die Stellen in ausgegliederten Bereichen eingerechnet, so wurde bis 2003 sogar wieder das Beschäftigungsniveau von 1995 erreicht.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Konjunkturforschungsstelle der ETH (Kof). «Oft wird in der Öffentlichkeit nur die Abbauphase der Restrukturierung wahrgenommen, während die Aufbauphase kaum Beachtung findet», meint Kof-Chef Bernd Schips. In der Chemiebranche arbeiten immer weniger ungelernte und dafür immer mehr besser qualifizierte Arbeitskräfte, was ein Anzeichen steigender Wertschöpfung sei.

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