Chemieunfall in Männedorf

Aktualisiert

Chemieunfall in Männedorf

Im Labor einer Firma in Männedorf (ZH) ist es wegen einer chemischen Reaktion zu einer Rauch- und Gasentwicklung gekommen.

Zwei Mitarbeiter mussten nach dem Unfall vom Donnerstagabend zur Kontrolle ins Spital gebracht werden, wie die Zürcher Kantonspolizei am Freitag mitteilte.

Kurz vor 18.00 Uhr barst im Labor der Chemiefirma ein Gefäss, wodurch es zu einer chemischen Reaktion beziehungsweise zu einer Rauch- und Gasentwicklung kam. Nach Aussagen des Chemikers dürfte es sich bei dem entstandenen Stoff um weissen Phosphor gehandelt haben. Eine sehr geringe Menge dieses Stoffes sei möglicherweise in die Kanalisation gelangt, teilte die Kantonspolizei mit. Die Feuerwehren rückten mit 75 Einsatzkräften auf, um die Verunreinigung zu stoppen. Für die Bevölkerung und die Umwelt habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden. 13 Feuerwehrleute wurden durch den Notarzt vor Ort untersucht, zwei Mitarbeiter der Firma zur Kontrolle ins Spital gefahren. Sie alle blieben laut Kantonspolizei unverletzt. (dapd)

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