Fedez äussert sich zu seiner Ehe

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Emotionales Statement«Chiara stand mir zur Seite» – Fedez äussert sich zu der angeblichen Ehekrise

Wochenlang blieb Fedez den sozialen Medien fern. Eine Ehekrise zwischen ihm und Ehefrau Chiara Ferragni soll der Grund sein. Nun bricht der Rapper sein Schweigen.

Salvatore Iuliano
von
Salvatore Iuliano

Unter Tränen berichtet Rapper Fedez über seinen mentalen Gesundheitszustand.

Instagram/fedez

Darum gehts

  • Die Social-Media-Accounts von Rapper Fedez sind seit Wochen tot.

  • Italienische Medien befeuerten daraufhin Gerüchte über eine angebliche Ehekrise zwischen ihm und seiner Gattin Chiara Ferragni.

  • Doch nun ist der 33-Jährige wieder online und rechtfertigt seine virtuelle Abwesenheit mit einem tränenreichen Geständnis. Er habe Antidepressiva genommen, die ihn «stark verändert und nervös gemacht» hätten.

Seit Rapper Fedez im Februar am Sanremo-Festival mit dem Sänger Rosa Chemical rumknutschte, gab es Gerüchte, dass zwischen ihm und Gattin Chiara Ferragni der Haussegen schief hängen soll. Befeuert wurden diese dadurch, dass sich der 33-jährige Italiener komplett von Social Media zurückzog. 

Anfangs März wendete sich der Italiener mit einem Video an seine Fans. Wirklich beruhigen konnte er die Gerüchteküche damit nicht. Er stotterte und meinte, er mache eine schwierige Zeit durch, die jedoch nichts mit seiner Frau zu tun habe. Mit einem erneuten Statement und Instagrampost beerdigt der Rapper nun aber jegliche Zweifel an seiner Ehe. 

Fedez erlitt Trauma wegen seiner Krebserkrankung

«Mir ist es wichtig, euch zu erzählen, was passiert ist», beginnt der Rapper seinen Monolog. So werden täglich irgendwelche Geschichten über ihn und seine Familie erzählt, «die nicht wahr sind», fährt er fort. Der Grund für den Rückzug aus der Öffentlichkeit sei seine Krebs-Diagnose vom vergangenen Jahr. «So privilegiert ich auch sein kann, war das für mich eine traumatische Erfahrung. Erst heute ist mir bewusst, wie wenig ich mich um meine mentale Gesundheit gekümmert habe», meint er. Die Folge: Der zweifache Vater musste verschiedene Antidepressiva ausprobieren, «bis ich ein Medikament genommen habe, das überhaupt nicht passend war.»

Bist du Fan von Fedez?

Das Medikament habe ihn «stark verändert und nervös gemacht». Er hatte seinen Körper nicht mehr unter Kontrolle und bekam Zuckungen am Mund, weshalb er nicht frei sprechen konnte. Auch litt er an Muskelkrämpfen in den Beinen, Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit. «Ich habe in vier Tagen fünf Kilo verloren», so Fedez über die schwierige Zeit.

Infolgedessen musste der Rapper das Medikament, das er erst seit Januar nahm, schnell wieder absetzten. Da man Psychopharmaka aber stufenweise runterfahren sollte, um einen sogenannten «Rebound-Effekt» zu verhindern, hatte Fedez mit noch schlimmeren Symptomen zu kämpfen. Heute sei er zwar noch nicht vollkommen genesen, aber auf dem Weg der Besserung.

Danksagung an seine Chiara 

Der Mailänder geht im Statement auch auf seine Gattin Chiara Ferragni ein. «Sie ist die Einzige, die mir während dieser schweren Zeit zur Seite gestanden ist», meint er. Den Shitstorm, welchen sie abbekommen habe, sei alles andere als verdient. Der «La Dolce Vita»-Interpret möchte sich nun auf sich und seine Familie konzentrieren. Chiara widmet er deshalb auch einen Post auf Instagram. Das Bild zeigt die Hände der beiden – fest umschlungen. Die Influencerin hinterliess unter dem Bild ein rotes Herz.

Hast du oder hat jemand, den du kennst, eine psychische Erkrankung?

Hier findest du Hilfe:

Pro Mente Sana, Tel. 0848 800 858

Kinderseele Schweiz, Beratung für psychisch belastete Eltern und ihre Angehörigen

Verein Postpartale Depression, Tel. 044 720 25 55

Angehörige.ch, Beratung und Anlaufstellen

VASK, regionale Vereine für Angehörige

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Hast du oder hat jemand, den du kennst, ein Trauma erlitten?

Hier findest du Hilfe:

Pro Mente Sana, Tel. 0848 800 858

Angehörige.ch, Beratung und Anlaufstellen

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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