Aktualisiert 03.08.2012 15:27

Sie macht eins auf LassieChihuahua findet drei vermisste Kinder

Drei kleine Mädchen aus Georgia verliefen sich alleine in einem Wald. Weder die Polizei noch die Feuerwehr konnten die Kinder finden. Einzig Chihuahua-Dame Bell führte die verzweifelten Eltern zu ihren Töchtern.

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Chihuahua-Hündin Bell ist neuerdings die Heldin in Newnan. (Screenshot: ABC News)

Chihuahua-Hündin Bell ist neuerdings die Heldin in Newnan. (Screenshot: ABC News)

Wer gemeint hat, dass Chihuahuas keine richtigen Spürhunde sind, der irrt gewaltig. Am Montag konnte die kleine Hündin Bell beweisen, dass auch Chihuahuas «nützlich» sein können. Denn sie alleine führte die Eltern dreier verlaufenen Mädchen zur richtigen Stelle, nachdem Polizei und Feuerwehr seit Stunden nach den Kindern gesucht hatten.

Die achtjährige Carlie Parga, ihre fünfjährige Schwester Lacey und eine Freundin waren am Nachmittag mit ihrem Hund Lucy in einen Wald in der Nähe von Newnan, im US-Bundesstaat Georgia, gelaufen. Sie wollten nur ein wenig spazieren und bald wieder zurückkehren. Doch aus dem kurzen Spaziergang wurde ein Albtraum.

Nur Bell hatte die richtige Nase

Als die Mädchen nach zwei Stunden nicht auftauchten, begann sich Mutter Rebecca Parga Sorgen zu machen. Vater David begab sich in den Wald. Er schrie die Namen seiner Töchter, doch er erhielt keine Antwort. «Sie waren nirgendwo», erzählte Parga gegenüber dem Nachrichtensender «ABC News». Als Nächstes alarmierte er die Polizei.

Ein Team rückte sofort aus. Auch die Feuerwehr kam. Sie suchten im Wald nach den Kindern, konnten sie aber auch nicht finden. Aufregung hatte sich inzwischen in der ganzen Nachbarschaft ausgebreitet. Carvin Young, der vis à vis den Pargas wohnt, liess dann seine dreijährige Chihuahua-Hündin Bell von der Leine.

«Bell hat die Mädchen sofort gerochen. Sie rannte uns sehr schnell voran und gab uns die Richtung an. Als wir uns an die richtige Stelle näherten, begann sie zu springen», sagte Young. Die drei Mädchen standen völlig verängstigt auf der andere Seite des Waldes.

«Es war eine grosse Hilfe, dass unsere Töchter regelmässig mit Bell gespielt hatten», meinte Rebecca Parga. Die Hündin habe den Geruch gekannt. Jetzt ist sie die Heldin im Quartier. «Alle lieben Bell, sie ist eine gute Hündin», sagte der stolze Besitzer.

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