Tor der Runde: Chikhaoui zirkelt den Ball am schönsten ins Eck
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Tor der RundeChikhaoui zirkelt den Ball am schönsten ins Eck

Sie haben entschieden: Yassine Chikhaouis Treffer gegen Vaduz war das schönste Tor der 2. Super-League-Runde. Der Tunesier erhielt über die Hälfte aller Stimmen.

von
ofi/hua

Yassine Chikhaoui zaubert - und das nicht zu wenig. Seinen schönen Schlenzer gegen Vaduz fanden die 20-Minuten-Leserinnen- und -leser mit Abstand am besten. 53 Prozent wählten diesen Treffer zum Tor der Runde. Nicht dass die Tore von Shkelzen Gashi und Christian Schneuwly nicht schön gewesen wären, aber sie hatten in unserem Voting keine Chance. 2700 Leser wählten Chikhaoui auf Platz 1, 1730 voteten für Gashi (das entspricht 34 Prozent) und 642 entschieden sich für den Thuner Schneuwly (13 Prozent).

FCZ mit drei, Basel mit zwei Siegen

Zwei Runden sind in der Super League absolviert. Der Meister FC Basel und der FC Zürich - der ein zusätzliches vorgezogenes Spiel absolviert hat - stehen noch ohne Verlustpunkte da. Das haben sie unter anderem ihren Stürmern und deren spektakulären Toren zu verdanken.

Beim FCZ sticht der neue Captain Yassine Chikhaoui aus dem Team heraus. Gegen Vaduz wird der Tunesier von Davide Chiumentio per Hackenpass im Mittelfeld lanciert. Dynamisch zieht er Richtung Sechzehner, schlägt einen Haken und schlenzt den Ball aus 16 Metern über Goalie Peter Jehle hinweg in die weite Torecke.

Gashis sehenswerte Torpremiere für den FC Basel

Shkelzen Gashi hat zum ersten Mal für seinen neuen Arbeitgeber FC Basel getroffen - und wie. Fabian Schär lanciert mit einem langen Ball auf der linken Seite Fabian Frei, der den Ball scharf in den Strafraum flankt. Marco Streller rutscht knapp unter dem Ball durch, dahinter wartet aber Gashi mutterseelenallein. Er zögert keine Sekunde und spediert die Kugel mit dem Innenrist volley präzise ins Lattenkreuz.

Christian Schneuwly hat den FC Thun gegen GC mit seinem Hattrick im Alleingang zum Sieg geschossen. Nicht nur wichtig, sondern schön anzuschauen war Schneuwlys zweiter Treffer. Zweimal können die Thuner durch beziehungsweise über den Sechzehnmeterraum der Hoppers flanken. Die zweite Flanke kommt von links und Richtung zweiten Pfosten. Dort stürmt Schneuwly herbei, nimmt die Flanke mit vollem Risiko und hämmert den Ball flach in die entfernte Torecke.

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