Chilischoten machen scharf
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Chilischoten machen scharf

Verantwortlich dafür ist der Scharfmacher Capsaicin, der den Nerven im Mund eine Verbrennung vor vortäuscht, woraufhin der Körper das schmerzstillende Glückshormon Endorphin ausschüttet.

Chilischoten sind nicht nur scharf, sie machen auch scharf. Das sei einer der vielen gesunden Effekte, die die kleine Paprika-Art habe, berichtet die «Reformhausinformation». Neben der Luststeigerung wirke Chili auch verdauungsfördernd, hebe die Stimmung und lindere Schmerzen.

Auch rege Capsaicin den Speichelfluss, die Magensaftproduktion und die Darmtätigkeit an. Wer zu viel Chili gegessen habe, könne das am ehesten mit Milch oder Joghurt bekämpfen. Wasser helfe dagegen nicht, weil Capsaicin nicht wasser-, sondern nur fettlöslich sei. Man könne es aber auch mit Brot oder Reis ohne Sosse probieren. (dapd)

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