Investitionen: China baut Tibet-Tourismus aus
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InvestitionenChina baut Tibet-Tourismus aus

Die Infrastruktur im von China beanspruchten Gebiet Tibet wird ausgebaut. Ziel ist es, Besucher anzulocken.

China will die touristische Infrastruktur in Tibet verbessern. Im Südosten des Gebiets sollen 400 Millionen Yuan (60,5 Millionen Euro) investiert werden, um 22 Modelldörfer zu bauen, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag.

Der Landkreis Nyingchi, 320 Kilometer südöstlich von Lhasa, solle mit seinen Wäldern, Flüssen und schneebedeckten Bergen ein internationales Touristenziel werden. Erst Anfangs Juni hatte die Regierung bekannt gegeben, die tibetischen Grenzen für ausländische Touristen zu schliessen.

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Seit Jahrzehnten versucht Peking, die Tibeter mit Entwicklungsprogrammen für sich zu gewinnen. Viele Tibeter werfen dem kommunistischen Staat die Verfolgung ihrer Religion und den Versuch der kulturellen Assimilation vor - manchmal unter dem Vorwand wirtschaftlicher Entwicklung.

China besetzte Tibet im Jahr 1951. Das tibetische geistige Oberhaupt, der Dalai Lama, lebt seit 1959 im Exil in Indien. Seit Juni entschied die chinesische Regierung, bis auf weiteres keine ausländischen Touristen mehr nach Tibet reisen zu lassen.

(sda)

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