Herd in Myanmar? - China schickt Grenzstadt in Corona-Lockdown
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Herd in Myanmar?China schickt Grenzstadt in Corona-Lockdown

Aufgrund steigender Corona-Zahlen wird die Grenzstadt Riuli in den Lockdown geschickt. Geschäfte und Unternehmen wurden geschlossen.

von
Florian Osterwalder
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Geschäfte und Unternehmen in der Grenzstadt Riuli, in der Provinz Yunnan, wurden geschlossen. 

Geschäfte und Unternehmen in der Grenzstadt Riuli, in der Provinz Yunnan, wurden geschlossen.

AFP
Die Behörden reagieren damit auf steigende Corona-Zahlen. 

Die Behörden reagieren damit auf steigende Corona-Zahlen.

AFP
Im September 2020 wurden in Riuli, einer Grenzstadt zu Myanmar, Corona-Massentests durchgeführt. 

Im September 2020 wurden in Riuli, einer Grenzstadt zu Myanmar, Corona-Massentests durchgeführt.

AFP

Darum gehts

  • Die chinesische Grenzstadt Riuli befindet sich in einem Lockdown.

  • Die Behörden griffen zu diesem Schritt, weil die Corona-Neuinfektionen anstiegen.

  • Geschäfte wurden geschlossen, Spitäler, Apotheken und Lebensmittelläden bleiben weiterhin offen.

Die chinesischen Behörden haben aufgrund steigender Corona-Infektionen einen Lockdown über eine Stadt an der Grenze zu Myanmar verhängt. Die Gesundheitsbehörden in der Provinz Yunnan im Südwesten des Landes teilten mit, die Menschen in Ruili sollten ihre Häuser nicht verlassen. Geschäfte und Unternehmen wurden geschlossen, geöffnet blieben nur Krankenhäuser, Apotheken und Lebensmittelläden. In Ruili wurden bis Mittwochabend zwei weitere Neuinfektionen entdeckt. Damit stieg die Zahl der Fälle nach Behördenangaben auf insgesamt 23 innerhalb von vier Tagen.

Neuinfektionen in Myanmar stark angestiegen

In Myanmar ist die Zahl der Neuinfektionen zuletzt stark gestiegen. Das Land meldete am Mittwoch 3602 neue Fälle, das war der höchste Wert seit Beginn der Pandemie. Ruili liegt durch einen Fluss getrennt gegenüber der Stadt Muse in Myanmar. Alle Neuinfektionen in Ruili traten im Grenzgebiet auf. Die chinesischen Behörden kündigten an, die Grenzkontrollen zu verstärken. In der chinesischen Provinz Hubei meldeten die Behörden 52 Menschen, die nach der Ankunft aus Afghanistan positiv auf das Coronavirus getestet worden seien. 30 seien bestätigt worden, die anderen 22 zeigten keine Symptome. China nimmt asymptomatische Fälle nicht in die offizielle Statistik auf.

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Hier findest du Hilfe:

BAG-Infoline Coronavirus, Tel. 058 463 00 00

BAG-Infoline Covid-19-Impfung, Tel. 058 377 88 92

Dureschnufe.ch, Plattform für psychische Gesundheit rund um Corona

Safezone.ch, anonyme Onlineberatung bei Suchtfragen

Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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