Aktualisiert 23.10.2003 19:20

China: Schon 12000 tödliche Arbeitsunfälle

In China sind bei Arbeitsunfällen im vergangenen Dreivierteljahr 11449 Menschen ums Leben gekommen. Damit stieg die Zahl der Todesfälle in Bergwerken und Fabriken gegenüber dem Vorjahreszeitraum um neun Prozent, wie die Behörden gestern mitteilten. Ein leichter Rückgang der Todesfälle um rund ein Prozent wurde lediglich in den Kohlebergwerken verzeichnet, die mit 4620 Verunglückten noch immer zu den gefährlichsten Arbeitsplätzen in China zählen. Die Regierung hatte im vergangenen Jahr eine Initiative für mehr Sicherheit in den Betrieben gestartet, die höhere Geldstrafen für Verstösse gegen Sicherheitsauflagen sowie den Einsatz von Arbeitsplatz-Inspektoren vorsah. (dapd)

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