Schattenwirtschaft: China verbietet Handel mit virtuellen Gütern
Aktualisiert

SchattenwirtschaftChina verbietet Handel mit virtuellen Gütern

Im Kampf gegen die Geldwäscherei will die chinesische Regierung dem Handel mit virtuellen Währungen einen Riegel vorschieben.

von
mbu

Die Regierung der Volksrepublik China hat Anfang der Woche mitgeteilt, dass der Tausch von virtuellen Währungen in reale Güter verboten wird. Mit dieser Massnahme zielt China in erster Linie darauf ab, Glücksspiele, Geldwäscherei und das sogenannte Goldfarming im Internet zu unterbinden. So soll der negative Einfluss auf reale Finanzsysteme eingeschränkt werden - und dieser ist enorm: Laut der chinesischen Regierung sei der Umsatz mit virtuellem Geld im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent auf mehrere Milliarden Yuan angestiegen (1 Milliarde Yuan entspricht rund 158 Millionen Franken).

Die meistverbreiteste virtuelle Währung Chinas sind QQ Coins. Damit kann in Games und Chat-Diensten bezahlt werden. Hinter dem QQ Coin steckt das Unternehmen Tencent. Nach Angaben der chinesischen Regierung sollen alleine 220 Millionen registrierte User diese Art der virtuellen Währung benutzen.

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