Aktualisiert 20.06.2008 16:46

Öl-KriseChina verteuert Benzin drastisch

Die Erdöl-Fördermenge und der Verbrauch sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Im Jahr 2006 wurden weltweit rund 3,9 Milliarden Tonnen gefördert; 2000 waren es noch 3,6 Milliarden.

Mit Ausnahme Europas und Südamerikas legten alle Förderregionen zu, allen voran die GUS-Staaten, die ihr Vorjahresergebnis um 4,5 Prozent auf 603,4 Millionen Tonnen erhöhten. Der Anteil der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) an der Weltförderung lag bei 41,5 Prozent.

Der Ölverbrauch stieg weltweit um mehr als ein Prozent auf 3,9 Milliarden Tonnen. Das lag vor allem an Asien. In Europa und Nordamerika gingen die Verbrauchsmengen zurück.

Die zehn grössten Förderländer waren 2006: Saudi-Arabien (525 Millionen Tonnen), Russland (485 Mio.), USA (314 Mio.), Iran (198 Mio.), China (186 Mio.), Mexiko (186 Mio.), Kanada (152 Mio.), Venezuela (151 Mio.), Arabische Emirate (138 Mio.) und Norwegen (130 Millionen).

Am meisten Erdöl verbrauchten 2006: die USA (942 Millionen Tonnen), China/Hongkong (347 Mio.), Japan (241 Mio.), Russland (136 Mio.), Deutschland (123 Mio.), Indien (119 Mio.), Brasilien (104 Mio.), Kanada (100 Mio.), Republik Korea (100 Mio.) und Frankreich (94 Millionen).

(Notiz: Quelle: Esso-Studio Oeldorado 2007)

(sda)

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